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Oscar Pereiro (r.) wurde nachträglich zum Sieger der Tour de France 2006 erklärt © getty

Der ehemalige Tour-Sieger Oscar Pereiro steigt aus. Lance Armstrong freut sich über exzessive Doping-Kontrollen. Die Tour-Splitter.

München - Die Strapazen der 96. Tour de France haben zwei weitere Opfer gefordert.

Auf der 8. Etappe von Andorra-la-Vella nach Saint-Girons musste mit Oscar Pereiro vom Team Caisse d'Epargne ein früherer Tour-Sieger das Rennen aufgeben.

Der Spanier wird als Sieger der Tour 2006 geführt, nachdem Doping-Sünder Floyd Landis damals der Titel aberkannt wurde.

Auch Pereiros Landsmann Eduardo Gonzalo und ist ausgestiegen. Der Agritubel-Fahrer ging erst gar nicht mehr an den Start zur achten Etappe. Auch Teamkollege David Le Lay (Frankreich) ist nicht mehr dabei. Zudem verpasste Koldo Fernandez (Euskaltel) die Karenzzeit.

Damit sind nach den Ausstiegen von Piet Rooijakkers, Robert Gesink (beide Niederlande), Jurgen van der Walle (Belgien) und Sebastien Joly (Frankreich) acht der 180 gestarteten Fahrer nicht mehr dabei. (ÜBERSICHT: Wo liegen die Favoriten?)

Sport1.de hat weitere Nachrichten von der Tour zusammengefasst:

Elektrohilfe für Virenque

In den Bergen gehörte Richard Virenque einst zu den gefürchtetsten Kletterern, inzwischen ist der Franzose mit Hilfsmitteln unterwegs.

Der siebenmalige Gewinner des Bergtrikots, der bei der Tour als TV-Kommentator im Einsatz ist, betreibt Werbung für ein Fahrrad mit Elektromotor.

Im Zeichen des Sprinters

Alle Columbia-Fahrer sind in diesen Tagen bei der Tour mit grünen Sonnenbrillen unterwegs. Grün ist beim Nachfolgerennstall des T-Mobile-Teams derzeit angesagt.

Sprinter Mark Cavendish trug schließlich von zweiten bis zur achten Etappe das Grüne Trikot des Sprintbesten.

Armstrong wieder kontrolliert

Am Samstag war es wieder soweit, Lance Armstrong wurde zur Dopingkontrolle gebeten. (7. ETAPPE: Contador glänzt, Armstrong tritt nach)

"Langsam wird es exzessiv. Aber es ist eine gute Sache. Ich mag es, wenn gute Sachen 40-mal passieren", meinte der 37-Jährige. Er musste wie seine Teamkollegen Andreas Klöden, Levi Leipheimer und Alberto Contador eine Blutprobe abgeben.

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