Keine Ruhepause bei der 17. Etappe der Tour de France. Über fünf Anstiege bietet sich die letzte Gelegenheit für eine Attacke.

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Wenn bei der 96. Tour de France am Mittwoch (ab 12.45 Uhr LIVE) die Königsetappe von Bourg-Saint-Maurice nach Le Grand-Bornand auf dem Programm steht, dürfte bei den deutschen Radsport-Fans Erinnerungen an 2007 wach werden.

In der Geburtsstadt von Roddy Darragon, dem ersten französischen Langlauf-Olympiasieger, hatte Milram-Kapitän Linus Gerdemann vor zwei Jahren die Etappe gewonnen und das Gelbe Trikot erobert.

Will Gerdemann diesmal wieder als Erster in dem alpinen Skiort ankommen, muss er Kletterqualitäten beweisen.

Gleich vier Berge der ersten und einer der zweiten Kategorie warten auf dem 169,5 km langen Weg durch die Savoyer Alpen.

Bereits kurz nach dem Start wartet der Anstieg zum Cornet de Roselend. Nach der rasenden Abfahrt bis Beaufort folgt die nächste Kletterpartie zum Col des Saisies hinauf.

Danach ist eine kleine Verschnaufpause angesagt, auf den folgenden 50 km ist nur noch der Araches-Anstieg zu bewältigen.

Das Finale der Etappe hat es dann aber in sich. Erst geht es den Col de Romme hinauf, der über 8,8 km eine durchschnittliche Steigung von 8,9 Prozent aufweist. 124970(Die Höhen-Profile der Tour-Etappen)

Nicht minder schwer ist der folgende 1618 m hohe Col de la Colombiere, der im Schnitt 8,5 Prozent bergauf geht.

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