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Riccardo Ricco (r.) war 2008 zwei Mal Etappensieger vor seinem positiven Test © getty

Ricco und Schumacher sind zwei der Fahrer, die aus dem Klassement 2008 wegen Dopings gestrichen wurden. Andere könnten folgen.

Paris -Der bislang skandalfrei verlaufenen Tour de France droht ein Doping-Nachbeben im Herbst.

Die französische Anti-Doping-Agentur AFLD will Blutproben von 15 Radprofis der Tour 2008 noch einmal auf den EPO-Nachfolger CERA untersuchen. Das berichtet die für gewöhnlich gut informierte Sporttageszeitung "L'Equipe".

Zwar habe die AFLD keine Namen genannt, nach Informationen der "L'Equipe" sollen jedoch alle Betroffenen unter den Top 20 des Gesamtklassements der vergangenen Tour sein.

AFLD-Präsident Pierre Bordry habe die betroffenen Fahrer vor dem Start der Rundfahrt in Monaco über die Nachtests informiert.

Untersuchungen im Herbst

Die Nachuntersuchungen auf CERA sollen im September und Oktober durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr waren bereits die beiden Gerolsteiner-Fahrer Stefan Schumacher und Bernhard Kohl sowie die Italiener Riccardo Ricco und Leonardo Piepoli überführt worden.

Aus finanziellen Gründen werden Nachkontrollen nicht bei allen Fahrern durchgeführt.

Sport1.de hat weitere Nachrichten von der Tour zusammengefasst:

Lob von Belmondo

Schauspieler Jean-Paul Belmondo ist ein großer Bewunderer von Lance Armstrong.

"Ich bin überwältigt von seiner Leistung im Alter von 37 Jahren. Ich glaube, es ist gut für den Radsport, dass er zurück ist", sagte der Franzose.

Belmondo war am Wochenende Gast der Tour, zurzeit spielt er am Theater von Avignon.

Ganz besondere Blümchen

Die Zielorte der Tour de France bedenken die Medienvertreter oft mit kleinen Geschenken. Mal gibt es eine Flasche Wein, mal einen Kugelschreiber.

Im Alpenörtchen Bourg-Saint-Maurice dachte man sich jedoch etwas Besonderes aus.

Für die Presse gab es eine Plastikblume "zum Vergnügen ihrer Frau". Diskret sei das Pflänzchen, Batterien liegen bei. Das Blümchen entpuppte sich doch tatsächlich als Vibrator.

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