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Jens Voigt war auf der 16. Etappe der Tour de France schwer gestürzt © getty

Nach seinem Horror-Sturz kommt der Deutsche wohl um eine OP herum. Er ist benommen, zählt aber die Tage in der Klinik herunter.

München - Jens Voigt kann das Krankenhaus nach seinem schweren Sturz auf der 16. Etappe der Tour de France (Helm hat Voigt "das Leben gerettet") in den kommenden Tagen wieder verlassen.

"Die haben mich an beiden Händen und im Gesicht genäht. Aber nichts so Schlimmes. Zwei, drei Tage werde ich wohl noch im Krankenhaus in Grenoble bleiben müssen", sagte der Berliner "Sport-Bild online".

"Ich hoffe, dass ich morgen schon rauskomme. Die wollen noch einmal meinen Kopf scannen, weil da ein kleines Blutgerinnsel wegen der Gehirnerschütterung war", wird Voigt bei "Spiegel online" zitiert.

An den Unfall könne er sich nicht mehr genau erinnern: "Ich habe einen totalen Filmriss."

Auf dem Weg der Besserung

"Ich bin noch nicht wieder ganz klar im Kopf", sagte der 37-Jährige.

Auch Teamchef Bjarne Riis erklärte, dass sich Voigt nach seinem Horror-Sturz, bei dem sich der 37-Jährige einen Jochbeinbruch und eine Gehirnerschütterung zugezogen hat 131393(DIASHOW: Die Bilder der 16. Etappe), bereits wieder auf dem Weg der Besserung befindet. "Es geht ihm schon wieder überraschend gut."

Hoffnungen auf 13. Tour-Teilnahme

Derweil hat der Tour-de-France-Sieger von 1996 dem verletzten Voigt Hoffnungen auf die 13. Tour-Teilnahme gemacht. Außerdem stellt der Däne dem Berliner ein Engagement beim Saxo Bank-Team nach dem Karriereende in Aussicht gestellt.

"Natürlich kommt er für die nächste Tour infrage. Für mich ist er noch frisch", sagte Riis vor dem Einzelzeitfahren in Annecy.

Auch Voigt denkt trotz des Unfalls bei Tempo 80 nicht daran, aus den Pedalen zu steigen: "So kann ich schlecht aufhören. Ich will auf jeden Fall im nächsten Jahr die Tour fahren."

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