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Sebastien Hinault fährt seit 1997 für Credit Agricole © imago

Lange sah es nach einem großen Tag für Matej Jurco aus, am Ende fiel die Entscheidung auf der zehnten Vuelta-Etappe im Sprint.

Saragossa - Der Franzose Sebastien Hinault hat am Dienstag die zehnte Etappe der Vuelta gewonnen.

Der 34 Jahre alte Bretone aus dem Team Credit Agricole, der nicht mit dem fünfmaligen Tour-Sieger Bernard Hinault verwandt ist, setzte sich nach 151,3 Kilometern von Sabinanigo nach Saragossa im Sprint gegen seinen Landsmann Lloyd Mondory (AG2R) und den Belgier Greg van Avermaet (Silence-Lotto) durch.

Avermaet hatte am Montag im Sprint einer Ausreißergruppe die neunte Etappe gewonnen.

Martinez bleibt in Gold

Das Goldtrikot des Gesamtführenden trägt weiter der Spanier Egoi Martinez (Euskaltel), der am Montag den Amerikaner Levi Leipheimer von der Spitze verdrängt hatte.

Der Astana-Kapitän liegt weiter elf Sekunden hinter Martinez, Dritter ist mit 32 Sekunden Rückstand Leipheimers Teamkollege, Giro-Sieger Alberto Contador aus Spanien.

Gerolsteiner-Kapitän Davide Rebellin aus Italien verlor 14 Sekunden auf den Spitzenreiter und belegt mit 3:55 Minuten Rückstand Rang zwölf.

Solofahrt von Jurco

Lange Zeit hatte der Slowake Matej Jurco aus dem Milram-Team die Etappe bestimmt.

Seine Solo-Flucht endete aber zehnKilometer vor dem Ziel.

Am Mittwoch wird die Vuelta mit der elften Etappe über 178 Kilometer von Calahorra nach Burgos fortgesetzt. Angesichts nur eines Berges der dritten Kategorie nach 141,8 Kilometern und der folgenden Abfahrt bis nach Burgos könnte es erneut zu einem Massensprint kommen.

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