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Lance Armstrong gewann zwischen 1999 und 2005 siebenmal die Tour de France © getty

Einem Medienbericht zufolge heuert der siebenmalige Tour-Sieger bei Astana an. Für die Kasachen fährt auch Andreas Klöden.

Los Angeles - Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong plant im kommenden Jahr womöglich ein Comeback auf der Radsport-Bühne.

Das berichtet jedenfalls das Radsport-Magazin "VeloNews" auf seiner Homepage.

Demnach soll der Texaner drei Jahre nach seinem Rücktritt für das Team Astana bei insgesamt fünf Rennen an den Start gehen, darunter auch der Tour de France.

Das Blatt beruft sich auf eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem familiären Umfeld des Tour-Rekordgewinners.

Zweiter Platz bei Mountainbike-Rennen

Armstrong, der am 18. September 37 Jahre alt wird, hatte von 1999 bis 2005 siebenmal in Folge die Tour gewonnen, bevor er in den Ruhestand ging.

Im August dieses Jahres hatte er erstmals wieder an einem Radrennen teilgenommen.

Beim Mountainbike-Rennen Leadville Trail 100 in Colorado belegte er den zweiten Platz.

Wiedersehen mit Bruyneel

Sollte Armstrong zum Astana-Team gehen, könnte er das einstige Erfolgsgespann mit Teamchef Johan Bruyneel wieder aufleben lassen.

Unter dem Belgier hatte Armstrong bei US-Postal und später Discovery Channel seine größten Erfolge erzielt.

Wie "VeloNews" weiter berichtet, würde Armstrong bei seinem Comeback auf ein Gehalt verzichten.

Geplant seien lediglich Starts bei der Kalifornien-Rundfahrt, Paris-Nizza, der Tour de Georgia, der Dauphine Libere sowie der Tour de France.

Armstrong will Blutwerte veröffentlichen

Außerdem wolle der 36-Jährige alle seine Blutwerte ins Internet stellen, um Dopinggerüchten zuvorzukommen.

Nach seinem Karriereende waren Doping-Anschuldigungen gegen Armstrong laut geworden, nachdem offenbar eingefrorene Blutproben aus dem Jahr 1999 Spuren von EPO aufgewiesen hatten.

Der Radsport-Weltverband (UCI) hatte die Vorwürfe damals aber als haltlos zurückgewiesen.

Astana weist Comeback-Gerücht zurück

Beim Team Astana weiß man nichts von einem Armstrong-Comeback in dem Rennstall.

Sprecher Philippe Maertens erklärt, dass der Texaner nicht für Astana fahren wird: "Er ist kein Teil der Mannschaft. Unser Team hat auch keine Pläne mit ihm."

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