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Jens Voigt stürzte auf der 16. Etappe der Tour auf der Abfahrt nach Bourg-Saint-Maurice © getty

Trotz seiner Berufung in den WM-Kader schließt der Saxo-Bank-Profi einen Start aus. Zudem muss er noch einmal unters Messer.

Berlin - Der bei einem Horrorsturz während der Tour de France schwer verletzte Radprofi Jens Voigt (131393DIASHOW: Die Bilder vom Sturz) wird trotz seiner Berufung ins vorläufige deutsche Aufgebot definitiv nicht bei der Straßen-WM in Mendrisio/Schweiz (22. bis 27. September) starten.

"Ich will zwar im September wieder Rennen fahren, aber es wird auf keinen Fall die WM sein", sagte der Berliner (Voigt: "So kann ich schlecht aufhören").

Er könne sich bis zur WM nicht mehr in Form fahren, begründete Voigt seine Absage. "Da gibt es viele, die eher in Frage kommen als ich." (Das vorläufige Aufgebot)

Erneute OP nach Sturz

Der 37-Jährige musste sich am Donnerstag wieder ins Unfallklinikum Marzahn begeben, wo er am Freitag an einem Bruch in der Kieferhöhle operiert werden sollte.

Ursprünglich waren im Krankenhaus von Grenoble bei Voigt nach seinem Sturz auf der 16. Tour-Etappe nur ein Jochbeinbruch sowie eine Gehirnerschütterung festgestellt.

Der Kieferbruch wurde erst in Berlin diagnostiziert.

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