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Linus Gerdemann fuhr bei der Tour de France 2007 einen Tag im Gelben Trikot © imago

Der Milram-Profi liegt nach einem Husarenritt kurz vor dem Ziel der 10. Vuelta-Etappe in Führung. Doch dann streikt die Technik.

Murcia - Riesenpech für Linus Gerdemann:

Ein technischer Defekt auf der Zielabfahrt hat den Milram-Profi den Sieg auf der zehnten Etappe der Spanien-Radrundfahrt gekostet.

Rund zehn Kilometer vor der Ankunft am Zielort Murcia rollte Gerdemann in Führung liegend plötzlich aus.

Mit einem Husarenritt hatte sich Gerdemann zuvor aus einer 19-köpfigen Ausreißergruppe gelöst und auch die letzte Bergwertung gewonnen.

Auf der Abfahrt profitierte er zunächst von einem Defekt bei seinem Verfolger Benat Intxausti (Spanien/Fuji-Servetto), ehe es ihn auf dem rauhen Asphalt selbst erwischte.

Valverde bleibt in Gold

Die Etappe gewann nach 169 km zwischen Alicante und Murcia der Australier Simon Gerrans (Cervelo). Lokalmatador Alejandro Valverde (Spanien/Caisse d'Epargne) verteidigte das Goldene Trikot in seiner Heimatstadt erfolgreich.

Der zweimalige Vize-Weltmeister, der in Italien wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt ist, rollte mit dem Hauptfeld ins Ziel. In der Gesamtwertung liegt er weiter sieben Sekunden vor dem Australier Cadel Evans (Silence-Lotto).

Winokurow in der Ausreißergruppe

Die Ausreißer, zu denen auch Rückkehrer Alexander Winokurow gehörte, hatten einen Großteil der Etappe bestimmt. Die Favoriten hielten sich zurück und ließen die Gruppe gewähren.

Auf der elften Etappe schlägt dann wieder die Stunde der Kletterer. Auf 191 Kilometern zwischen Murcia und Carravaca de la Cruz steht jeweils ein Berg der ersten, zweiten und dritten Kategorie auf dem Programm. Höhepunkt ist der 1200 m hohe Alto Collado Bermejo nach 53 Kilometern.

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