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Nach der vierten Etappe der Tour wurde bei Riccardo Ricco EPO-Missbrauch nachgewiesen © getty

Die bei der 95. Tour de France genommenen Dopingproben werden erneut analysiert. Weitere Dopingfälle drohen.

Paris - Rund zwei Monate nach der 95. Tour de France drohen dem Radspektakel weitere Dopingfälle.

Der Chef der französichen Anti-Dopingagentur AFLD, Pierre Bordry, veranlasste, dass die Blutproben mehrerer Fahrer in Frankreich erneut analysiert werden.

Bei der ersten Untersuchung des Urins ist der Verdacht auf EPO-Missbrauch aufgekommen, konnte aber nicht erhärtet werden.

Der Verdacht richtet sich inbesondere gegen das EPO-Mittel "Cera", dessen Missbrauch dem Italiener Riccardo Ricco nach der vierten Tour-Etappe nachgewiesen wurde.

Erste Tests abgeschlossen

Die Namen der verdächtigen Fahrer gab Bordry nicht preis.

Die Blutproben waren im Dopinglabor in Lausanne ein erstes Mal untersucht worden und wurden nun zur weiteren Bearbeitung ans Labor in Chatenay-Malabry bei Paris geschickt. Die ersten Tests sind abgeschlossen. Ergebnisse sind in rund zwei Wochen zu erwarten.

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