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Wouter Weylandt fährt seit 2005 für Quick·Step-Innergetic © imago

Wouter Weylandt schlägt die Konkurrenz im Massensprint, bei Erik Zabel ist im wahrsten Sinne des Wortes die Luft raus.

Valladolid - Der belgische Radprofi Wouter Weylandt hat die 17. Etappe der 63. Spanien-Rundfahrt im Massensprint gewonnen.

Nach 148,2 Kilometern von Zamora nach Valladolid lag der Quick-Step-Profi vor dem Dänen Matti Breschel (CSC) und Alexander Usow aus Weißrussland (AG2R).

Nach Platz drei am Vortag musste sich der Cottbuser Heinrich Haussler vom Team Gerolsteiner diesmal mit Platz fünf begnügen.

Contador weiter vorn

In der Gesamtwertung führt weiterhin der frühere Tour-de-France-Sieger Alberto Contador.

Der Spanier vom Team Astana liegt 1:17 Minuten vor seinem Mannschaftskollegen Levi Leipheimer (USA) und 3:41 vor seinem Landsmann Carlos Sastre (CSC).

Zabel hat einen Platten

Die beiden spanischen Ausreißer Pedro Horrillo (Rabobank) und Jose Ruiz (Andalucia-Cajasur), die zwischenzeitlich mehr als acht Minuten Vorsprung hatten, wurden in der Schlussphase eingeholt.

Bei der Nachfolgearbeit riss das Feld 15 Kilometer vor dem Ziel auseinander. Zur hinteren Gruppe gehörten auch Milram-Sprinter Erik Zabel (Unna) und Vortagessieger Tom Boonen (Belgien/Quick-Step).

Gerade als die Teams mit einigem Aufwand die Lücke wieder geschlossen hatten, büßte Zabel durch einen Platten am Hinterreifen alle Siegchancen ein.

Ausstiege erwartet

Auf der 18. Etappe am Donnerstag legen die Profis von Valladolid nach Las Rozas 167,4 Kilometer zurück.

Es ist allerdings zu erwarten, dass die Fahrer, die sich für die WM im italienischen Varese (23. bis 28. September) Chancen ausrechnen, dann nicht mehr am Start sind.

Das gilt auch für Gerolsteiner-Profi Stefan Schumacher (Nürtingen).

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