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Jens Voigt fährt seit dem Jahr 2004 für das Team CSC © imago

Bei der Polen-Rundfahrt strotzt Jens Voigt dem Schnee und steht vor dem Gesamtsieg. In Spanien fährt Contador weiter in Gold..

München - Der Berliner Jens Voigt hat im Schnee-Regen die sechste Etappe der Polen-Rundfahrt gewonnen und steht damit kurz vor dem Gesamtsieg.

Der Profi vom Team CSC setzte sich auf dem wegen schlechten Wetters von 201 auf 118 Kilometer verkürzten Teilstück von Krynica nach Zakopane mit 47 Sekunden Vorsprung vor dem Cottbuser Tony Martin (Columbia) durch und übernahm die Gesamtführung vom Spanier Jose Joaquin Rojas Gil.

Vor der letzten Etappe über 153,6 Kilometer von Rabka-Zdroj nach Krakau am Samstag hat Voigt komfortable 1:24 Minuten Vorsprung vor dem Italiener Franco Pellizotti (Liquigas), der am Freitag Dritter wurde.

Zwei Grad und Schnee-Regen

Noch zwei Sekunden näher dran an Voigt ist der Däne Lars Ytting Bak, der aber als Teamkollege bei CSC den Berliner wohl nicht angreifen wird.

Voigt hatte sich 40 Kilometer vor dem Ziel vom Feld abgesetzt und sich auch von den schlechten Witterungsbedingungen nicht beeinflussen lassen.

In der Region um den Skiort Zakopane in der polnischen Tatra war die Temperatur auf zwei Grad gesunken, heftiger Schneeregen machte den Fahrern zu schaffen. Bereits am Mittwoch war die vierte Etappe wegen starken Regens annulliert worden.

Contador kurz vor Vuelta-Sieg

Bei der 63. Spanien-Rundfahrt steht der frühere Tour-de-France-Sieger Alberto Contador steht kurz vor dem Sieg . Beim Tageserfolg seines spanischen Landsmannes David Arroyo auf der 145 Kilometer langen Etappe von Las Rozas nach Segovia verteidigte Contador seine Führung im Gesamtklassement erfolgreich.

Der Profi vom Team Astana liegt vor den letzten beiden Teilstücken weiterhin 1:17 Minuten vor seinem Mannschaftskollegen Levi Leipheimer (USA) sowie 3:41 Minuten vor Tour-Sieger Carlos Sastre (CSC/Spanien).

Kritik an Arroyo

Arroyo zog sich bei seinem Tagessieg den Unmut vieler Fans zu, da er auf den letzten Kilometern Mitausreißer Wassili Kirienka die Führungsarbeit überließ und den Weißrussen dann kurz vor der Ziellinie überholte.

Die vorletzte Etappe am Samstag ist ein Einzelzeitfahren über 17,1 Kilometer von La Granja de San Idefonso nach Alto de Navacerrad. Die Vuelta endet am Sonntag in Madrid.

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