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Frank Vandenbroucke triumphierte 1997 bei "Rund um Köln" © imago

Nach dem mysteriösen Tod von Frank Vandenbroucke kommen immer mehr Details zu dessen letzten Stunden ans Licht.

Saly - Beim Tod des belgischen Radprofis Frank Vandenbroucke waren offenbar große Mengen Alkohol und auch Drogen im Spiel.

"Ich bin am Montag mit dem Hotelier in das Zimmer gegangen. Frank lag auf dem Bett. Er war tot. Daneben lag ein Beutel mit Drogen, einer Spritze und einem Teelöffel. Aber ich habe nicht gesehen, wie Frank die Drogen genommen hat", sagte die Prostituierte Seynabou Diop der Zeitung "Het Laatste Nieuws".

Die 30-Jährige hatte Vandenbroucke in der Nacht vor seinem Tod in dessen Urlaubsort Saly/Senegal kennengelernt (War Vandenbroucke drogenabhängig?).

"Flasche Champagner und Flasche Whiskey"

Diop sagte, sie habe Vandenbroucke am Sonntagabend in einer Bar getroffen. Er sei sehr zuvorkommend gewesen, habe aber auch viel getrunken. "Eine Flasche Champagner und eine Flasche Whiskey", sagte Diop.

Sie begleitete Vandenbroucke zum Hotel, er bat sie jedoch am Pool zu warten, weil er sich nicht gut fühlte.

"Schlief sitzend auf dem Bett"

Wenig später ging die momentan wegen des Diebstahls von zwei Mobiltelefonen und Bargeld inhaftierte Diop in Vandenbrouckes Zimmer (Erste Verhaftungen nach Vandenbrouckes Tod). "Er schlief sitzend auf dem Bett. Sein Kopf war zwischen den Beinen, auf seinen Füßen war Erbrochenes", sagte Diop.

Sie habe dann das Zimmer verlassen. Erst am Nachmittag sei sie wiedergekommen und habe den Leichnam entdeckt.

Beidseitige Lungenembolie

Bei der Autopsie von Vandenbrouckes Leichnam waren Einstichstellen im Arm entdeckt worden.

Der Körper soll nach Belgien überführt werden, dort sollen genauere toxikologische Untersuchungen vorgenommen werden, um festzustellen, ob Drogenmissbrauch im Zusammenhang mit seinem Tod steht (Spekulationen um Vandenbrouckes Tod).

Die Todesursache war eine beidseitige Lungenembolie.

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