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Andreas Klöden wurde 2006 Zweiter der Tour de France © getty

Um einem Verfahren wegen Betrugs zu entgehen, will sich Andreas Klöden mit der Justiz angeblich auf einen Deal einlassen.

München - Andreas Klöden will angeblich mit der Zahlung einer Geldbuße einen Schlussstrich unter die Blut-Doping-Affäre seines früheren Teams T-Mobile ziehen.

Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" mit Verweis auf Informationen aus Justizkreisen.

Demnach habe sich der 34 Jahre alte Radprofi bereit erklärt, eine Geldbuße in Höhe von etwa 25.000 Euro zu bezahlen.

Im Gegenzug hat das Bonner Landgericht auf Antrag der Ermittler das Verfahren wegen Sportbetrugs zum Nachteil des inzwischen aufgelösten Telekom-Rennstalls eingestellt.

Klöden 2006 gedopt?

Die Bonner Staatsanwaltschaft hält es laut des Berichtes für erwiesen, dass Klöden im Jahr 2006 während der Tour de France an der Freiburger Universitätsklinik dopte.

Bisher hatte der zuletzt für Astana gestartete Klöden, der in der kommenden Saison voraussichtlich wie Lance Armstrong für das amerikanische RadioShack-Radsportteam fahren wird, die Vorwürfe allerdings bestritten.

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