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Jan Ullrich begann seine Profikarriere 1995 beim Team Telekom © getty

Es gibt offenbar weitere Hinweise für die Verbindung von Jan Ullrich zu Dopingärzten. Der 35-Jährige selbst schweigt weiterhin.

München - Für Jan Ullrichs Verbindung zu den spanischen Dopingärzten Eufemiano Fuentes und Merino Batres gibt es offenbar weitere Hinweise.

Das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, dass das Bundeskriminalamt (BKA) 2006 eine CD mit Telefonnummern im Schweizer Haus von Ullrich gefunden habe. (Doping-Beichte per Mail?)

Fuentes firmiert dort unter dem Pseudonym Asterix, Batres unter Obelix.

Der ehemalige Radprofi Jörg Jaksche hatte laut dem "Focus"-Bericht beim BKA ausgesagt, dass die beiden Ärzte als Gallier-Duo tituliert wurden.

Ullrich schweigt

Jaksche hatte 2007 ein umfassendes Geständnis über seine eigene Dopingvergangenheit abgelegt.

Bereits Mitte Oktober hatte das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, dass nach BKA-Ermittlungen Ullrich zwischen 2003 und 2006 24-mal zur Behandlung bei Fuentes war.

Ullrich, der Doping stets bestritten hat, schwieg gegenüber der Staatsanwaltschaft zu den Vorwürfen.

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