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Andreas Klöden wechselte 2007 von T-Mobile zu Astana © imago

Der ehemalige Astana-Fahrer soll dem Rekordsieger zum erneuten Gewinn der "Großen Schleife" verhelfen. Er ist nicht der Einzige.

Tucson - Andreas Klöden folgt Lance Armstrong von Kasachstan in die USA und soll dem Radsport-Idol zum erträumten Tour-Sieg Nummer acht verhelfen.

Die Vorstellung des früheren Tour-Zweiten bei der Präsentation des RadioShack-Teams in Tucson/Arizona als Edeldomestike für den bislang ebenfalls beim kasachischen Astana-Team fahrenden Tour-Rekordsieger beseitigte nach wochenlangen Spekulationen die letzten Zweifel an Klödens sportlicher Zukunft.

An der Aufgabenstellung für den 34-Jährigen kann ungeachtet aller persönlichen Ambitionen kein Zweifel bestehen:

Schließlich ist Klödens neues Team überhaupt nur gegründet worden, damit Armstrong nach seiner Niederlage bei der diesjährigen Tour im internen Astana-Duell mit dem spanischen Tour-Gewinner Alberto Contador 2010 noch einmal auf der "Grand Boucle" angreifen kann.

"Tour de France ist das Ziel"

Teamchef Johan Bruyneel, den Armstrong schon vor Klöden von Astana weggelockt hatte, machte aus den Ansprüchen des Teams kein Hehl: "Unser wichtigstes Ziel ist die Tour de France", sagte der Belgier bei der Präsentation des Kaders mit 26 Fahrern aus 16 Nationen.

Hoffnungsträger Klöden

Große Hoffnungen ruhen dabei eben auf Klöden.

Schon bei der zurückliegenden Frankreich-Rundfahrt hatte Armstrong seinen deutschen Teamkollegen mit Lobeshymnen geradezu umschmeichelt, wohl wissend, 2010 einen loyalen Helfer vom Schlage des einstigen Partners von Jan Ullrich zur Erfüllung seines Traumes vom neuerlichen Tour-Triumph zu benötigen.

"Alte Bekannte"

Klöden, der bei Astana ursprünglich noch einen Vertrag bis 2010 besaß, feiert bei seiner neuen Mannschaft aber nicht nur mit Armstrong und Bruyneel ein Wiedersehen.

Denn zusammen mit dem Wahl-Schweizer wechselten gleich sieben weitere Astana-Fahrer mit dem US-Amerikaner Levi Leipheimer an der Spitze in Armstrongs Team.

Beruhigende Situation

Für Klöden bedeutet der Neuanfang nach vielen Wechselgerüchten eine weitere Beruhigung seiner persönlichen Situation.

Erst zu Monatsbeginn hatte der Cottbuser in der Blut-Doping-Affäre seines Ex-Teams T-Mobile der Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldsumme von unter 25.000 Euro zugestimmt.

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