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Andre Greipel stürzte letzte Saison bei der Tour Down Under © getty

Der Columbia-Sprinter fährt auf der 4. Etappe der Tour Down Under den dritten Etappensieg ein. Er kontert einen Armstrong-Angriff.

Goolwaa - Andre Greipel hat bei der Tour Down Under seine Sprint-Festspiele fortgesetzt und ungeachtet einer Attacke von Lance Armstrong den dritten Sieg auf der vierten Etappe eingefahren.

Der Columbia-Profi aus Hürth ließ auf dem Teilstück von Norwood nach Goolwaa über 149,5 km im Schlussspurt dem früheren australischen Vize-Weltmeister Robbie McEwen und dessen Landsmann Graeme Brown keine Chance.

Zehn Kilometer vor dem Ziel hatte Armstrong mit seinem Radioshack-Teamkollegen Tomas Vaitkus eine Attacke gestartet. Der siebenmalige Toursieger fuhr dabei 20 Sekunden auf das Hauptfeld heraus, wurde aber kurz vor Schluss noch vom Hauptfeld gestellt.

Führung vor McEwen

Greipel, der im Gesamtklassement 20 Sekunden vor McEwen und 24 vor dem Neuseeländer Greg Henderson liegt, darf damit vor den abschließenden beiden Etappen vom zweiten Sieg bei der Tour Down Under nach 2008 träumen. (Datencenter: Termine und Ergebnisse)

Vor zwei Jahren hatte der Sprintstar aus Hürth sogar vier Etappen in Australien gewonnen. Im letzten Jahr war er in Down Under schwer gestürzt und musste nach einem Schulterbruch drei Monate pausieren (Alle Radsport-News).

Vertrauen in die Teamkollegen

"Meine Teamkollegen haben perfekte Arbeit geleistet und kein Fahrer konnte einen großen Vorsprung herausfahren", sagte Greipel und blickte bereits auf die Schlüsseletappe am Samstag:

"Das wird ein harter Tag, aber ich denke meine Kollegen werden nach den Bergen auf mich achten."

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