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Erik Zabel feierte 1994 beim Rennen Paris-Tours seinen ersten internationalen Sieg © getty

Bei Paris-Tours will Erik Zabel auf großer Bühne Abschied nehmen. Das Milram-Team steht vor einer "großen Verantwortung".

München - Eine Woche nach seinem letzten Rennen vor heimischer Kulisse nimmt Sprintstar Erik Zabel auch von der großen Radsport-Bühne Abschied.

Der 38-Jährige führt das Milram-Team am kommenden Sonntag bei der 102. Auflage von Paris-Tours an.

Bei seinem letzten Profirennen wird der zweimalige Vizeweltmeister auf dem 252-km-Kurs von Saint-Arnoult-en-Yvelines nach Tours von seinen Landsleuten Enrico Poitschke und Sebastian Schwager sowie Fabio Sabatini und Marco Velo (beide Italien), Brett Lancaster (Australien), Martin Velits (Slowakei) und Andrej Griwko (Ukraine) unterstützt.

Milram vorerst bis 2010

In Tours kam Zabel bereits 1994, 2003 und 2005 als Sieger an. Im vergangenen Jahr hatte der damalige Milram-Sprinter Alessandro Petacchi (Italien) das Rennen gewonnen.

Der nun in Dortmund beheimatete Milram-Rennstall ist nach der Auflösung des Teams Gerolsteiner ab Januar 2009 die alleinige Spitzenkraft im deutschen Radsport.

"Da ist eine große Verantwortung. Wir haben zahlreiche junge Talente in Deutschland. Um den Jungs eine Perspektive zu geben, haben wir uns vorerst bis 2010 plus Option festgelegt", sagt Marketing-Vorstand Martin Mischel vom Sponsor Nordmilch AG.

Zu 70 Prozent Deutsche

Team-Manager Gerry van Gerven setzt bei der Zusammenstellung der künftigen Mannschaft auf deutsche Profis: "Unser Team wird zu 70 Prozent aus deutschen Fahrern bestehen. Zudem verpflichten wir nur Sportler, die keine Dopingvergangenheit haben."

Bislang haben 17 Fahrer unterschrieben, darunter die bisherigen Gerolsteiner Fabian Wegmann, Matthias Ruß und Johannes Fröhlinger sowie die Brüder Markus und Thomas Fothen.

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