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Alexander Winokurow fuhr erstmals 2006 für das Team Astana © getty

Alexander Winokurow hat beim Giro d'Italia das Rosa Trikot wieder verloren. In der Gesamtwertung führt nun ein Italiener.

Cuneo - Alexander Winokurow ist das Rosa Trikot wieder los, bei der Rückkehr nach Italien durften erstmals die Gastgeber jubeln.

Beim Mannschaftszeitfahren des 93. Giro d'Italia verdrängte Lokalmatador Vincenzo Nibali durch den Sieg mit seinem Liquigas-Team den umstrittenen Kasachen an der Spitze der Gesamtwertung und sorgte damit auf der vierten Etappe für den vierten Mann in Rosa. (Alle Radsport-News)

Für Andre Greipel dürfte dagegen der Traum von der Giro-Spitze endgültig beendet sein. Zwar belegte der mit elf Siegen erfolgreichste Radprofi des Jahres mit seinem Columbia-Team einen guten dritten Platz und verbesserte sich auf den vierten Platz in der Gesamtwertung.

Greipel außer Reichweite

Greipel liegt nun 26 Sekunden hinter Nibale, sodass er auch bei einem Etappensieg am Mittwoch und einer Zeitgutschrift von 20 Sekunden nicht auf den ersten Platz sprinten könnte.

Für Winokurow, der am Montag auf der Etappe nach Middelburg ins Rosa Trikot gefahren war, hieß es wieder Abschied nehmen vom Podium. Der fünfte Platz des Astana-Teams und 38 Sekunden Rückstand auf das Liquigas-Team waren zu wenig, um die Spitze erfolgreich zu verteidigen.

Sky auf Rang zwei

Zweiter beim Teamzeitfahren wurde das britische Team Sky, das 13 Sekunden hinter der Liquigas-Mannschaft das Ziel erreichte. Ordentlich schlug sich auch das Milram-Team um Kapitän Linus Gerdemann.

Am Ende stand der zehnte Platz bei 57 Sekunden Rückstand zu Buche. Damit liegt Gerdemann nun 1:04 Minuten hinter Nibali.

Italien-Trio vorn

In der Gesamtwertung liegen nun drei Italiener vorn, alle von Liquigas. Hinter Nibali folgen Ex-Giro Sieger Ivan Basso (+0:13) und Valerio Agnoli (+0:20) auf den Plätzen zwei und drei.

Bei der ersten Etappe auf italienischem Boden des diesjährigen Giro hatten die Fahrer "niederländische" Verhältnisse. Kühle Temperaturen und Regen machte den Teams wie schon bei den drei Etappen in den Niederlanden zu schaffen.

Chance für Sprinter

Am Donnerstag bietet sich auf der fünften Etappe über 162 km von Novara nach Novi Ligure wieder den Sprintern eine Chance auf einen Etappensieg. Lediglich zwei Berge der dritten Kategorie sind auf dem Teilstück durch die Region Piemont zurückzulegen.

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