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Tyler Farrar gewann bereits die zweite Etappe beim Giro d'Italia 2010 © getty

Der Amerikaner setzt sich im Sprint gegen einen Italiener durch. Förster verpasst das Podium. Winokurow behält die Gesamtführung.

Bitonto - Der amerikanische Radprofi Tyler Farrar hat die zehnte Etappe des Giro d'Italia gewonnen und den deutschen Sprintern Robert Förster und Andre Greipel die Show gestohlen.

Garmin-Fahrer Farrar setzte sich nach 230 km von Avellino nach Bitonto bei einer Massenankunft im Zielsprint ohne Probleme gegen den Italiener Fabio Sabatini durch.

Dritter wurde Farrars Anfahrer Julian Dean aus Neuseeland.

Für Farrar war es nach seinem Erfolg auf der zweiten Etappe der zweite Tagessieg.

Förster auf Rang fünf

Bester Deutscher war erneut Milram-Sprinter Robert Förster (Markkleeburg), der nach seinem vierten Rang am Vortag auf Platz fünf landete.

Columbia-Profi Andre Greipel (Rostock) und Danilo Hondo (Lampre/Cottbus), die nicht in den finalen Sprint eingreifen konnten, folgten auf den Plätzen sieben und acht.

Winokurow behält Führung

Die Führung in der Gesamtwertung verteidigte der Kasache Alexander Winokurow, der seit dem Wochenende wieder im Rosa Trikot fährt, erfolgreich.

Der australische Weltmeister Cadel Evans mit 1:12 Minuten Rückstand und der Italiener Vincenzo Nibali (1:33) folgen unverändert auf den Plätzen zwei und drei.

Milram-Kapitän Linus Gerdemann war am Vortag mit gut acht Minuten Rückstand als bester Deutscher im Klassement notiert.

Ausreißer eingefangen

Auf dem überwiegend flachen Teilstück, das die Fahrer auf eine Höhe von maximal 687 m führte, hatte lange Zeit eine dreiköpfige Spitzengruppe das Geschehen bestimmt (Alle Radsport-News).

Im Hinblick auf die Sprintankunft verschärfte das Feld jedoch das Tempo und beendete 16,8 km vor dem Ziel den Ausreißversuch von Lokalmatador Dario Cataldo, des Franzosen Hubert Dupont und des Briten Charles Wegelis, die zeitweise fast acht Minuten Vorsprung herausgefahren hatten.

Am Mittwoch erwartet das Feld ein 262 km langes Teilstück von Lucera nach L'Aquila, bei dem über 4000 Höhenmeter überwunden werden müssen.

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