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Der Italiener Ivan basso triumphierte 2006 bei der Giro d'Italia © getty

Der Italiener setzt bei der 15. Etappe der Giro d'Italia ein Ausrufezeichen. Gerdemann bleibt bester Deutscher, Voß steigt aus.

Monte Zoncolan - Ivan Basso hat die 15. Etappe des Giro d'Italia in eindrucksvoller Manier gewonnen und damit seine Ambitionen auf den zweiten Triumph nach 2006 untermauert.

Der Italiener, der 2009 nach einer zweijährigen Dopingsperre zurückgekehrt war, gewann nach 222 km die Bergankunft auf dem Monte Zoncolan mit einem Vorsprung von 1:19 Minuten auf den australischen Straßenrad-Weltmeister Cadel Evans.

Führender in der Gesamtwertung bleibt aber der Spanier David Arroyo, der am Sonntag fast vier Minuten auf Basso verlor. (Alle Radsport-News)

Gerdemann bester Deutscher

Arroyo liegt nun 2:35 Minuten vor dem Australier Richie Porte und 3:33 Minuten vor Basso.

Bester Deutscher war erneut Milram-Kapitän Linus Gerdemann, der aber einiges an Zeit einbüßte und nun 7:12 Minuten hinter Arroyo Neunter ist.

"Ich wusste vorher schon, dass dieser Schlussanstieg der Berg ist, der mir am wenigsten liegt", sagte Gerdemann: "Daher hatte ich mir schon früh im Schlussanstieg vorgenommen, meinen eigenen Stiefel zu fahren. Das ist mir soweit ganz gut gelungen und ich denke, dass ich mit dem Ergebnis zufrieden sein kann."

Gerdemanns Teamkollege Paul Voß, der in der ersten Woche vier Tage im Grünen Trikot des besten Bergfahrers gewesen war, stieg am Sonntag aus.

Farrar und McEwen steigen aus

Der Bielefelder war dabei in prominenter Gesellschaft. Auch die beiden Sprinter Tyler Farrar (USA) und Robbie McEwen (Australien) wollten sich die schwere letzte Giro-Woche nicht mehr antun.

Mehr als 190 km hatte eine sechsköpfige Ausreißergruppe das Renngeschehen bestimmt.

Die Franzosen Jerome Pineau, Ludovic Turpin und Guillaume Le Floch sowie Jackson Rodriguez aus Venezuela, der Italiener Francesco Reda und der Belgier Nico Sijmens waren bereits nach gut 20 km ausgerissen und hatten zwischenzeitlich einen Vorsprung von über 14 Minuten herausgefahren.

Ruhetag am Montag

Nach dem Ruhetag am Montag wird der Giro am Dienstag mit dem Bergzeitfahren zum Kronplatz hinauf fortgesetzt.

Auf den 12,9 km sind dabei gut 1100 Höhenmeter zu bewältigen.

Dabei warten Rampen mit Steigungen von bis zu 24 Prozent auf die Fahrer. Die durchschnittliche Steigung beträgt 8,4 Prozent.

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