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Danilo Hono fährt seit dieser Saison für das Lampre-Team © imago

Der finale Anstieg auf der 17. Giro-Etappe bringt die Entscheidung in einer Ausreißergruppe. Danilo Hondo fährt stark, doch ein Franzose klettert besser.

Peio Terme - Sprinter Danilo Hondo hat auf umgewohntem Terrain den ersten deutschen Etappensieg beim 93. Giro d'Italia knapp verpasst.

Der frühere deutsche Straßenradmeister belegte bei der Bergankunft auf dem 1393 m hoch gelegenen Peio Terme auf der 17. Etappe den zweiten Platz.

Hondo musste sich nach 173 km mit 36 Sekunden Rückstand nur dem französischen Tagessieger Damien Monier geschlagen geben.

Dritter wurde der Niederländer Steven Kruijswijk.

Monier verschärft das Tempo

Der 35-jährige Hondo war gut 100 km vor dem Ziel mit einer 19-köpfigen Spitzengruppe, darunter auch Milram-Profi Markus Fothen, ausgerissen und hatte schließlich zusammen mit Monier und Kruijswijk den Schlussanstieg in Angriff genommen.

Doch drei Kilometer vor dem Ziel konnte er bei einer Tempoverschärfung von Monier nicht mehr mithalten.

"Für mich ist ein Traum wahr geworden, denn das ist mein erster Sieg bei den Profis", freute sich Monier, der auch für sein Cofidis-Team den ersten Sieg beim diesjährigen Giro einfuhr. "Ich hätte damit nicht mehr gerechnet."

Arroyo bleibt in Rosa

Die Favoriten erreichten fast zehn Minuten hinter Monier das Ziel, große Veränderungen in der Gesamtwertung gab es aber nicht. (Alle Radsport-News)

Der Spanier David Arroyo verteidigte das Rosa Trikot des Gesamtführenden und liegt weiter 2:27 Minuten vor dem Italiener Ivan Basso.

Richie Porte (Australien) ist Dritter des Gesamtklassements mit einem Rückstand von 2:36 Minuten.

Flache 18. Etappe

Am Donnerstag bietet sich wohl den Sprintern die letzte Chance auf den Etappensieg.

Auf dem 18. Teilstück über 140 km von Levico Terme nach Brescia geht es überwiegend über flaches Terrain.

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