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Fabian Cancellara war 2008 Olympiasieger im Zeitfahren © imago

Der Skandal um angebliches Motor-Doping des Schweizer Zeitfahr-Olympiasiegers Fabian Cancellara nimmt skurrile Formen an.

Lugano - Der Skandal um angebliches Motor-Doping des Schweizer Zeitfahr-Olympiasiegers Fabian Cancellara kommt nicht zur Ruhe.

Ein italienischer Richter hat jetzt aufgrund einer Anzeige des vom Vatikan unterstützten Teams Amore e Vita ein Betrugsverfahren eröffnet. Richter Raffaele Guariniello ist bekannt für Verfahren in spektakulär anmutenden Fällen.

Der italienische Ex-Profi Davide Cassani hatte in einem mittlerweile mehr als zwei Millionen Mal angesehenen Video spekuliert, Cancellara könnte bei seinen Siegen bei der Flandern-Rundfahrt und bei Paris-Roubaix einen Motor in seinem Fahrrad gehabt haben.

UCI wiegelt ab

Für die UCI ist das Thema allerdings erledigt. "Wir haben mit Cassani gesprochen und er hat zugegeben, nicht ehrlich gewesen zu sein", sagte UCI-Präsident Pat McQuaid.

"Er hatte im Video gesagt, die Batterie für den Motor sei im Rahmen versteckt gewesen. Uns sagte Cassani, dass sie aufgrund der Größe in der Trinkflasche war."

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