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Der Slowene Janez Brajkovic ist seit 2010 bei RadioShack unter Vertrag © getty

Für den Spanier reicht es bei der Dauphine Libere nur zu Platz zwei. Brajkovic lässt sich in den Bergen nicht abschütteln.

Alpe d'Huez - Alberto Contador ist knapp drei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt bereits in Form für die Tour de France. (Alle Radsport-News)

Der Spanier gewann am Samstag die Königsetappe der Dauphine Libere in Alpe d'Huez und zeigte bei seinem achten Saisonsieg bereits eindrucksvolle Kletterqualitäten.

Contador verwies den Slowenen Janez Brajkovic (RadioShack) auf Platz zwei.

Brajkovic sicherte sich allerdings den Gesamtsieg mit einem Vorsprung von 1:41 Minuten vor dem zweimaligen Tour-Sieger.

Hagen gewinnt Schlussetappe

Die siebte und letzte Etappe am Sonntag von Allevard-les-Bains nach Sallanches gewann Edvald Boasson Hagen (Sky) als Solist.

Der Norweger verwies nach 148 km den Spanier Arkaitz Duran (Footon) und den Russen Igor Silin (Katjuscha) auf die Plätze. Brajkovic und Contador rollten mit dem Hauptfeld ins Ziel. Christian Knees (Euskirchen) vom Team Milram belegte in der Gesamtwertung Platz zwölf.

"Ich wollt einfach gewinnen"

"Die Geschichte dieses Berges hat mich definitiv motiviert. Ich habe mir vor dem Rennen alte Videos von den Siegen von Marco Pantani und Lance Armstrong angeschaut", sagte Contador nach seinem Erfolg auf dem "mysthischen Berg", den er erstmals in einem Rennen bewältigt hatte.

"Ich wollte einfach gewinnen, weil es Alpe d'Huez war."

Als der Anstieg in das Skiressort zuletzt bei der Tour de France 2008 auf dem Programm stand, war Contador nur Zuschauer.

Wegen einer Vielzahl von Dopingfällen im Jahr zuvor, war sein Team Astana nicht zugelassen worden.

Brajkovic bleibt dran

Auf dem 13,8 km langen Anstieg mit seinen berühmten 21 Kehren versuchte Contador energisch, Brajkovic abzuhängen und das Gelbe Trikot zu übernehmen.

Doch der Slowene, der zwei Jahre mit Contador in einem Team fuhr, ließ sich nicht abschütteln. Der starke Wind an dem von Nebelschwaden umhüllten Berg verhinderte, dass Contadors Attacken fruchteten.

Das Team Milram zeigte auf der schwierigen Etappe über 151 km ebenfalls eine gute Leistung.

Der Österreicher Thomas Rohregger war lange in der Fluchtgruppe des Tages vertreten, Knees fuhr schließlich als 21. durch das Ziel.

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