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Kim Kirchen war 2006 und 2007 beim T-Mobile-Team unter Vertrag © imago

Kim Kirchens Zustand nach seinem Herzstillstand hat sich nach Auskunft der behandelnden Ärzte in Zürich leicht verbessert.

Zürich - Radprofi Kim Kirchen bleibt nach seinem Herzstillstand weiter im künstlichen Koma, sein Zustand hat sich allerdings ein wenig gebessert.

Wichtige körperliche Funktionen hätten sich im Laufe des Montags verbessert, sagte der Luxemburger Kardiologe Charles Delagardelle, der im Kontakt mit den behandelnden Ärzten im Züricher Krankenhaus steht, dem Radiosender "DNR".

Nach Angaben von Delagardelle wurde eine Pumpe zur Unterstützung der Herzfunktion weggenommen, zudem wurden Medikamente reduziert.

Sein Team Katjuscha hatte zuvor mitgeteilt, dass Kirchens Körpertemperatur, die zur besseren Erholung gesenkt worden war, bis Dienstag wieder schrittweise gesteigert werden soll.

Der neurologische Zustand des 31-Jährigen, der am Freitagabend kollabiert war, ist aber immer noch ungewiss. Erst wenn Kirchen aus dem Koma geholt werde, könne man etwas über etwaige Schäden sagen, so Delagardelle. (Alle Radsport-News)

Sportminister drückt Bedauern aus

Unterdessen drückte der Luxemburger Sportminister Romain Schneider sein Bedauern über den Herzstillstand aus. Sein Mitgefühl gelte der Familie und der Frau des Radprofis, heißt es in einem Schreiben des Ministers.

Kirchen war am Sonntagabend nach dem Abschlusszeitfahren von seinem gesamten Team besucht worden. Seine Frau Caroline, die am Donnerstag Zwillinge zur Welt bringen soll, ist wie sein Eltern und Schwiegereltern ebenfalls vor Ort.

Schleck widmet Kirchen den Sieg

Frank Schleck widmete seinem Landsmann Kirchen den am Sonntag errungenen Gesamtsieg der Schweiz-Rundfahrt.

"Meine ganze Familie ist mit den Gedanken bei ihm. Es war schwierig, sich auf den Sport zu konzentrieren", sagte Schleck dem "Luxemburger Wort".

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