vergrößernverkleinern
Amets Txurruka fährt seit 2007 für den Rennstall Euskatel-Euskadi © getty

Dem Euskatel-Profi werden seine Sturzverletzungen zum Verhängnis. Kirchen wird Vater. Lampre verpflichtet einen Doping-Sünder.

Montargis - Jetzt sind es nur noch 188.

Mit Amets Txurruka musste bereits der zehnte Fahrer bei der 97. Tour de France vorzeitig die Segel streichen.

Ein Schlüsselbeinbruch, den er bei einem Sturz auf der vierten Tagesabschnitt von Cambrai nach Reims erlitten hatte, zwang den 27-Jährigen zur Aufgabe - zur heutigen Etappe trat Txurruka nicht mehr an 256736(Tour 2010: Die Etappenprofile).

Der spanische Radprofi, der in den Diensten des baskischen Rennstalls Euskatel steht, wurde 2007 als kämpferischster Fahrer der Tour ausgezeichnet.

SPORT1 hat weitere Nachrichten rund um die Tour de France zusammengefasst:

Kirchen bekommt Zwillinge

20 Tage nach seiner Herzattacke ist der luxemburgische Radprofi Kim Kirchen Vater von Zwillingen geworden. Seine Frau Caroline brachte am Donnerstag die beiden Jungs Liam und Mika zur Welt.

Kirchen hatte erst vor einigen Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Bei der Tour de Suisse war er im Hotelzimmer kollabiert (Alle Radsport-News).

Dabei hatte der 31-Jährige einen Herzstillstand erlitten und musste reanimiert werden. Der Katjuscha-Profi lag vier Tage im künstlichen Koma.

Kaschetschkin zu Lampre

Der italienische Radrennstall Lampre hat den früheren Dopingsünder Alexander Kaschetschkin für den Rest des Jahres verpflichtet.

Das bestätigte das Team von Danilo Hondo am Rande der Tour de France. Der 30-Jährige wird sein erstes Rennen für Lampre bei der am 21. Juli beginnenden Brixia-Rundfahrt bestreiten. Zudem soll er die Vuelta als Kapitän bestreiten.

Kaschetschkin war 2007 in einer Trainingskontrolle positiv auf Fremdblutdoping getestet und für zwei Jahre gesperrt worden.

Der Kasache war zuvor bei der Tour de France der wichtigste Helfer von Landsmann Alexander Winokurow, der allerdings wegen Fremdblutdopings von der Frankreich-Rundfahrt ausgeschlossen worden war.

Zum Forum - Jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel