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Jens Voigt belegt in der Gesamtwertung den 126. Rang © imago

Jens Voigt will sich in der nächsten Woche zu seiner Zukunft äußern. Die Entscheidung ist schon gefallen. Nach der Tour ist Pause angesagt.

Pauillac - Jens Voigt will im Laufe der nächsten Woche seine Zukunftspläne bekanntgeben.

"Ich bin über meine Zukunft soweit im Klaren", sagte der 38-Jährige am Rande der Tour de France, ohne den Namen seines Radrennstalls für das kommende Jahr zu nennen.

"Ich werde noch ein Jahr fahren, danach sehen wir von Jahr zu Jahr weiter."(DATENCENTER: Die Gesamtwertung)

Neben einem Verbleib bei Saxo Bank ist ein Wechsel Voigts zum neuen Team aus Luxemburg im Gespräch.

Dahin werden auch die beiden Schleck-Brüder Andy und Frank wechseln.

Pause nach der Tour

Auch Milram-Kapitän Linus Gerdemann und Teamkollege Fabian Wegmann werden dort als mögliche Neuzugänge gehandelt.

Nach der Tour will Voigt erst einmal eine Pause einlegen und seine Verletzungen auskurieren, nachdem er am Dienstag auf einer Abfahrt schwer gestürzt war.

Danach geht der gebürtige Mecklenburger voraussichtlich bei der Dänemark-Rundfahrt und den Cyclassics in Hamburg an den Start.

Ein Start bei der WM Ende September ist dagegen kein Thema: "Das ist nichts für mich. Da sollen jüngere und hungrigere Fahrer ran. Meine Saison hat schon im Januar begonnen."

Noch eine Tour?

Voigt kann sich aber gut vorstellen, im nächsten Jahr wieder bei der Tour am Start zu stehen. 256736(DIASHOW: Die Etappenprofile)

"Ich bin der Letzte, der sagt 'Ich will nicht mehr'", erklärte Voigt. Wenn aber viele besser seien, dann könnte er damit leben. Der zweimalige Deutschland-Toursieger bestritt dieses Jahr seine 13. Große Schleife.

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