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Jan Ullrich bestreitet immer weiter die Dopingeinnahme © getty

Der Ex-Radstar muss im Rechtsstreit mit dem früheren Rennstall-Besitzer Dahms vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf erscheinen.

Düsseldorf - Jan Ullrich muss am Mittwoch in der nächsten Runde des Rechtstreits mit dem früheren Radrennstall-Besitzer Günther Dahms vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf erscheinen.

"Das wurde so angeordnet", bestätigte Pressesprecherin Sabine Comberg.

In erster Instanz war Dahms zur Zahlung von 1,46 Millionen plus Zinsen an seinen früheren Angestellten Ullrich verurteilt worden. Dagegen will er in der zweiten Runde angehen.

Sydney-Olympiasieger Ullrich hatte bereits 2004 vom Landgericht Duisburg Recht bekommen.

Drei-Jahres-Vertrag bei Coast

Der gebürtige Rostocker hatte 2003 einen Drei-Jahres-Vertrag beim Team Coast unterschrieben, den Dahms aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten jedoch nicht erfüllte.

Der Unternehmer Dahms geht davon aus, dass er Ullrich nicht bezahlen muss.

Ullrich bestreitet Doping

Seiner Meinung nach habe der Tour-Sieger von 1997 zu Coast-Zeiten gedopt. Ullrich selbst hat stets jegliches Doping bestritten.

Auch in Düsseldorf wird er höchstwahrscheinlich nicht auf die Frage antworten, ob er gedopt habe, oder nicht. Comberg: "Er hat Aussageverweigerungsrecht."

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