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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Im Februar 2007 gab Jan Ullrich das Ende seiner Karriere bekannt © getty

Beim Justiz-Auftritt hat der Ex-Radsportstar alle Dopingvorwürfe für die Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2003 abgestritten.

Düsseldorf - Bei seinem ersten Auftritt vor der deutschen Justiz hat der frühere Radsportstar Jan Ullrich in einer über einstündigen Aussage unter Eid alle Dopingvorwürfe für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2003 abgestritten.

Für das Oberlandesgericht Düsseldorf war dies die entscheidende Aussage zur Urteilsfindung: Ullrich wurden in zweiter Instanz vom Zivilsenat 340.000 Euro plus Zinsen (letztlich fast 500.000 Euro) aus dem vorzeitig beendeten Vertrag mit dem früheren Team Coast zugesprochen.

Er hatte den damaligen Chef des Rennstalls, Günther Dahms, verklagt, ihm Restvergütung und Schadensersatz in dieser Höhe zu zahlen.

In erster Instanz war Dahms schon am 29. September 2004 vom Landgericht Duisburg zur Zahlung von 1,46 Millionen Euro an Ullrich verurteilt worden.

Forderung reduziert

Der frühere Radprofi reduzierte dann auch im Wissen um den Konkurs des Rennstalls seine Forderung.

Ullrich schwor vor Gericht, im betreffenden Zeitraum 2003 keine Dopingmittel oder Methoden verwendet zu haben, die nach den Regularien des Radsport-Weltverbandes UCI oder des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) verboten sind.

Sieg bei "Rund um Köln"

In der Coast-Zeit sorgte Jan Ullrich nach der halbjährigen Doping-Sperre mit seinem Ausreißer-Sieg beim Rad-Klassiker "Rund um Köln" erstmals wieder für sportliches Aufsehen.

Dem Tour-Sieger von 1997 war die Einnahme von Amphetaminen nachgewiesen worden.

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