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Kein Zurück: Im Dezember 2007 erklärte Winokurow vorerst seinen Rücktritt © getty

Alexander Winokurow wird nicht im Frühjahr aufs Rad steigen können. Die UCI schiebt dem Vorhaben des Kasachen einen Riegel vor.

Aigle - Der Radsport-Weltverband UCI hat den Comeback-Plänen von Alexander Winokurow einen Riegel vorgeschoben.

"Es gibt keine Möglichkeit, dass er zurückkommen wird. Die UCI akzeptiert die Einjahresperre nicht, es hätten zwei Jahre sein sollen", sagte UCI-Präsident Pat McQuaid dem Internetdienst "cyclingnews".

Der frühere T-Mobile-Profi Winokurow war bei der Tour de France 2007 positiv auf Fremdblutdoping getestet worden. Die UCI hatte die vom kasachischen Radsportverband verhängte Einjahressperre zunächst akzeptiert, weil der frühere Vuelta-Sieger seine Karriere für beendet erklärt hatte.

"Wino" will im Frühjahr aufs Rad

Winokurow hatte seine Meinung jedoch vor einigen Wochen geändert und einen Start beim den Frühjahrsklassikern Amstel Gold Race und Lüttich-Bastogne-Lüttich im Astana-Trikot angekündigt.

"Wir haben Regeln dafür, wann Leute nach Dopingsperren zurückkehren können. Diesen wird auch Winokurow folgen müssen. Das würde ihn von einem Start bei den Klassikern im nächsten Jahr ausschließen", sagte McQuaid.

Sperre bis Mitte 2009

Die Sperre des 35-Jährigen hätte von den obligatorischen zwei Jahren nur reduziert werden dürfen, wenn er ein Geständnis abgelegt oder mit den Verbänden kooperiert hätte.

Da der Kasache dies aber nicht tat, müsse seine Sperre nach Meinung der UCI bis Mitte 2009 laufen.

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