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2003 stürzte Lance Armstrong auf der Bergetappe nach Luz-Ardiden, gewann diese trotzdem © getty

Der Tourminator fürchtet gewaltbereite französische Fans. Auch einige Teamchefs seien an der "aggressiven Stimmung" schuld.

Mailand - Der siebenmalige Sieger Lance Armstrong hat bei einem eventuellen Tour-de-France-Start 2009 Angst vor Übergriffen von gewaltbereiten französischen Fans.

In einem Interview mit der englischen Tageszeitung "The Guardian" gab der 37-Jährige auch einigen Teamchefs Mitschuld an der "aggressiven Stimmung" gegen ihn.

"Besonders die Verantwortlichen der französischen Mannschaften haben die Leute ermuntert, gegen mich zu protestieren. Wenn man liest, was über mich geschrieben wird, kann man durchaus denken, dass meine Sicherheit in Gefahr ist", sagte Armstrong.

Er stellte klar: "Ich werde mich sicherlich nicht in eine gefährliche Situation begeben."

Comeback bei der Australien-Tour

Als Grund für seine Unbeliebtheit sieht der Amerikaner die Dopingvorwürfe gegen seine Person an. Eingefrorene Blutproben Armstrongs aus dem Jahr 1999 hatten Spuren von Epo aufgewiesen. Dies wurde 2005 bekannt. Der Radsport-Weltverband UCI hatte die Vorwürfe damals aber als haltlos zurückgewiesen.

Eine endgültige Entscheidung über eine Rückkehr zur Tour de France will Armstrong erst nach einem persönlichen Treffen mit den Tour-Organisatoren der ASO treffen.

Sein Comeback wird er nach vier Jahren Pause im kommenden Januar bei der Australien-Tour feiern. Seinen Start beim Giro d'Italia 2009 und einigen Frühjahrsklassikern hat Armstrong bereits zugesagt.

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