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Patrik Sinkewitz wurde 2007 wegen Doping zu einer einjährigen Sperre verurteilt © imago

Der geständige Dopingsünder kämpft um seine Glaubwürdigkeit: Er will seine Blutwerte durch auf seiner Internetseite offenlegen.

Berlin - Der geständige Dopingsünder Patrik Sinkewitz will als "gläserner Radprofi" seine Glaubwürdigkeit zurückerlangen.

Der 28-Jährige, der im Januar bei der Mallorca-Rundfahrt sein Comeback im zweitklassigen tschechischen Team PSK-Whirlpool geben wird, plant die Veröffentlichung seiner Blutwerte durch Kontrollen des Weltverbandes UCI auf seiner Internetseite.

"Seit Oktober gab es drei Tests. Sobald wir das technisch hinbekommen, kann sich das jeder ansehen, inklusive meiner Kontrollnummer", sagte der frühere Deutschland-Tour-Sieger im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Weiterhin Lug und Trug

Er mache sich jedoch keine falschen Hoffnungen, dass der Radsport inzwischen sauber sei, erklärte Sinkewitz: "Mir ist bewusst, dass wohl weiterhin viel gelogen wird."

Der frühere T-Mobile-Profi war am 8. Juni 2007 positiv auf Testosteron getestet worden.

Dank der Kronzeugenregelung wurde er nur für ein Jahr bis zum 17. Juli 2008 gesperrt. Die Suche nach einem neuen Team hatte sich aber lange Zeit als schwierig erwiesen.

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