vergrößernverkleinern
Waren jahrelang ein Gespann: Jan Ullrich (l.), Rudy Pevenage © imago

Der Tour-Sieger von 1997 wird Ex-Berater Rudy Pevenage nicht zum Rennstall Rock Racing folgen. Das erklärt jetzt Eigner Ball.

New York/München - Pokert Michael Ball, oder entspricht sein Statement der Wahrheit? Der Rennstallbesitzer des US-Teams Rock Racing hat die Verpflichtung von Jan Ullrich jetzt ausgeschlossen.

"Ullrich wird nicht für das Team fahren oder ins Management involviert sein", erklärte Ball dem Internet-Portal "cyclingnews".

Damit wird der Tour-Sieger von 1997 nicht seinem ehemaligen Berater Rudy Pevenage zu Rock Racing folgen. Ball hatte Ullrich in Los Angeles getroffen. Er sei nach Lance Armstrongs Rückkehr auf die Idee gekommen, mit dem 34-jährigen Ex-Radstar über ein mögliches Comeback zu sprechen.

Dagegen hatte Rudy Pevenage das Angebot, bei Ball Sportdirektor zu werden, dankbar angenommen.

Pevenage 2006 von T-Mobile gefeuert

Pevenages bislang letztes Engagement in ähnlicher Funktion beim T-Mobile-Team war 2006 während der Tour de France wegen der Enthüllungen in der Affäre um den spanischen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes von den Bonnern fristlos beendet worden.

Zum Kader der Amerikaner gehört auch der ebenfalls 2006 bei T-Mobile wegen seiner Verwicklung in die "Operacion Puerto" suspendierte Spanier Oscar Sevilla.

In der ausklingenden Saison fuhren außerdem der als Dopingsünder verurteilte US-Amerikaner Tyler Hamilton und der wegen Dopingverdachts vor zwei Jahren beim Schweizer Phonak-Team entlassene Kolumbianer Santiago Botero für Rock Racing.

Keine direkte Verbindung

"Das Projekt interessiert Jan Ullrich, nicht als Radfahrer, sondern als Idee", erklärte Ullrichs Manager Wolfgang Strohband gegenüber "cyclingsnews.com".

Erst am vergangenen Wochenende waren Aussagen Pevenages gegenüber dem Bundeskriminalamt bekannt geworden, in denen der 54-Jährige einräumte, früher zusammen mit Ullrich zu Fuentes nach Spanien gereist zu sein.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel