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Patrik Sinkewitz wurde von seinem Team Farnese Vini-Neri Sottoli suspendiert © getty

Der Ex-Kronzeuge bestreitet die Einnahme des entdeckten Wachstumshormons: Er will nun "klären, wie das sein kann".

Köln - Radprofi Patrik Sinkewitz bestreitet ein erneutes Dopingvergehen und hat beim Weltverband UCI die Öffnung der B-Probe beantragt.

"Ich kann nur sagen, dass ich auf keinen Fall verbotene Mittel genommen habe", sagte der 30-Jährige im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung": "Fakt ist, die haben eine Substanz bei mir gefunden, jetzt muss ich klären, wie das sein kann. "

Er sei beim Rennen in Lugano "am 28. Februar, vorm Start", positiv auf das Wachstumshormon HGH getestet worden, sagte Sinkewitz.

"Ich dachte erst, das ist ein Gag, aber dann bekam ich es schriftlich", so der Radprofi.

Untersuchung bei Experten in Italien

Nun wolle er sich bei einem Experten in Italien untersuchen lassen. Dem Hessen droht als Wiederholungstäter eine lebenslange Sperre. (DATENCENTER: Radsport 2011)

Patrik Sinkewitz war bereits am 8. Juni 2007 positiv auf Testosteron getestet worden. Der Fall, der während der Tour de France publik wurde, hatte seinerzeit für große Aufregung gesorgt.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender zogen sich daraufhin mit sofortiger Wirkung aus der Live-Berichterstattung zurück.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1)

Aussagen über Dopingpraktiken 2006

Sinkewitz hatte in der Folge ein umfangreiches Geständnis abgelegt und auch über Dopingpraktiken im T-Mobile-Team bis 2006 ausgesagt.

Daraufhin profitierte der frühere Deutschland-Tour-Sieger von der Kronzeugenregelung und wurde ebenso wie sein Kollege Jörg Jaksche nur für ein Jahr gesperrt.

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