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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Mark Cavendish wechselte 2007 vom Team T-Mobile zu HTC-Columbia © getty

Cavendish gewinnt seine zweite Etappe bei dem diesjährigen Giro und damit auch die letzte Flachetappe. In Italien ist nun Schluss.

Ravenna - Sprintstar Mark Cavendish hat seine vermeintlich letzte Chance beim 94. Giro d'Italia genutzt.

Der Brite holte auf der 12. Etappe seinen zweiten Tagessieg.

Nach 184 Kilometern von Castelfidardo nach Ravenna gewann der Profi vom Team HTC-Highroad auf der letzten Flachetappe der Rundfahrt vor den Italienern Davide Appollonio (Sky) und Alessandro Petacchi (Lampre).

Nach dem Sieg gab er jedoch ebenso wie Petacchi seinen Rückzug vom diesjährigen Giro bekannt: "Ich werde nach Hause zurückkehren, um mich vor der Tour de France noch einmal erholen zu können. Es gibt keine weiteren Sprint-Etappen mehr. Deswegen wollte ich heute unbedingt noch einmal gewinnen."

Für Cavendish, der bereits am Dienstag das 10. Teilstück gewonnen hatte, war es der insgesamt siebte Tagessieg bei der Italien-Rundfahrt.

Bester Deutscher war Gerald Ciolek (Quick Step) auf Platz 5 (DATENCENTER: Giro d'Italia 2011).

In der Gesamtwertung liegt Favorit Alberto Contador (Saxo Bank) unverändert knapp eine Minute vor dem Weißrussen Konstantin Siwzow (HTC-Highroad).

Cavendish belohnt das Team

Fünf Kilometer nach dem Start hatte sich ein Fahrerquartett abgesetzt und zeitweilig rund fünf Minuten Vorsprung auf das Peloton herausgefahren.

Doch allen voran das Team HTC-Highroad hielt das Tempo hoch, so dass es 14 Kilometer vor dem Etappenziel zum Zusammenschluss kam und der Grundstein für einen Massensprint gelegt war.

Cavendish fuhr 200 Meter vor der Ziellinie an die Spitze und belohnte sein Team für die lange Nachführarbeit im Hauptfeld.

Der Großglockner wartet

Am Freitag treten die Favoriten für den Gesamtsieg wieder in den Vordergrund. Auf dem 13. Teilstück stehen nach dem Start in Spilimbergo drei Bergwertungen auf dem Programm, ehe es nach 167 Kilometern zum Etappenziel auf dem Großglockner kommt.

Es ist die erste von drei steilen Bergankünften in Folge.

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