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Der Spanier Alberto Contador gewann 2008 die Giro d'Italia © AFP

Der Spanier behauptet auf der 14. Giro-Etappe sein Rosa Trikot und vergrößert den Vorsprung. Tagessieger wird ein Landsmann.

Tolmezzo - Der spanische Radprofi Alberto Contador hat sich auch auf der zweiten Alpen-Etappe des 94. Giro d'Italia keine Blöße gegeben und das Rosa Trikot des Gesamtführenden souverän behauptet.

Der dreimalige Tour-Sieger vom Team Saxo Bank wurde bei der Bergankunft des 14. Teilstückes auf dem 1730 m hohen Monte Zoncolan 33 Sekunden hinter dem spanischen Tagessieger Igor Anton (Euskaltel) Zweiter.

Damit baute der 28-Jährige seinen Vorsprung auf den Italiener Vincenzo Nibal auf 3: 20 Minuten aus und hat damit seinen zweiten Giro-Sieg nach 2008 fest im Visier (DATENCENTER: Giro d'Italia 2011).

Massive Bedenken

Die Verantwortlichen der Italien-Rundfahrt hatten zuvor auf den Unfalltod des Belgiers Wouter Weylandt auf der dritten Etappe reagiert und den Col de Crostis aus Sicherheitsgründen aus der Strecke der 14. Etappe genommen.

Die Fahrer hatten massive Bedenken geäußert, da nach dem spektakulären 14,5 km langen und 9,8 Prozent steilen Anstieg die Abfahrt teils über Schotter führen sollte und statt Leitplanken nur Skinetze als Schutz vorgesehen waren.

Contador kontrolliert Rennen

Auf den statt 210 nur 190 km mit Start im österreichischen Lienz hatte sich bereits nach einem guten Drittel der Distanz eine Dreiergruppe mit den Italienern Gianluca Brambilla (Colnago), Matteo Rabottini (Farnese) und Bram Tankink (Rabobank) abgesetzt und zeitweise über 9:30 Minuten Vorsprung herausgefahren.

Der Baske Anton attackierte im Finale als erster Fahrer und fuhr den entscheidenden Vorsprung auf Contador heraus, der das Rennen kontrollierte und an der Seite seines schärfsten Kontrahenten Nibali blieb.

Kurz vor dem Ziel attackierte Contador und konnte seinem Widersacher noch sieben Sekunden abnehmen.

Die 15. Etappe führt am Sonntag von Conegliano aus über 229 km durch die Dolomiten und endet erneut mit einer Bergankunft auf 1948 m Höhe in Gardeccia am Rosengarten-Massiv.

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