vergrößernverkleinern
Alberto Contador gewann den Giro d'Italia zuletzt 2008 © getty

Der spanische Topfavorit lässt der Konkurrenz im Bergzeitfahren keine Chance. Bei 14 Prozent Steigung zeigt er Kletterqualitäten.

Alpe di Nevegal - Der spanische Topfavorit hat mit einer beeindruckenden Vorstellung das Bergzeitfahren des 94. Giro d'Italia gewonnen.

Alberto Contador fährt damit weiter seinem zweiten Gesamtsieg bei der Italien-Rundfahrt entgegen (DATENCENTER: Giro d'Italia 2011).

Der dreimalige Tourchampion vom Team Saxo Bank lag nach 12,7 km im Ziel auf dem Nevegal in 28:55 Minuten deutlich vor demn Italiener Vincenzo Nibali (Liquigas/29:29).

Dritter wurde dessen Landsmann Michele Scarponi (Lampe/29:33).

Der Kletterer spielt seine Stärken aus

In der Gesamtwertung führt Contador, für den es der zweite Etappensieg beim diesjährigen Giro war, nun mit 4:58 Minuten vor Scarponi, Nibali ist 5:45 Minuten zurück Dritter.

"Das Rennen ist nicht vorbei, bevor wir die Ziellinie am Sonntag überquert haben. Aber heute war das sicherlich ein ganz wichtiger Schritt", sagte Contadors Teamchef Bjarne Riis.

Deutlicher Rückstand für Lang und Gretsch

Die beiden noch im Feld verbliebenen Deutschen liegen derweil weit zurück.

Sebastian Lang (Omega Pharma-Lotto), der am Nevegal 55. (31:40) wurde, ist Gesamt-75. mit 1:45 Stunden Rückstand auf Contador. Patrick Gretsch (HTC-Highroad) liegt nach dem 87. Platz in der Tageswertung (32:29) auf Platz 132 (2:32 Stunden zurück).

Contador zeigt Kletterqualitäten

Bei Beginn des eigentlichen Anstiegs nach gut fünf Kilometern lag Contador noch deutlich zurück.

Dann spielte er aber auf der bis zu 14 Prozent steilen Kletterpartie seine Stärken aus und zog noch deutlich an Vuelta-Sieger Nibali vorbei, der bis dahin die Bestzeit hielt.

Finale in Mailand

Die 17. Etappe führt am Mittwoch über 230 km durch bergiges, aber nicht allzu schwieriges Terrain von Feltre nach Tirano.

Der Giro endet am Sonntag traditionell in Mailand mit einem Einzelzeitfahren.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren! Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel