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Paolo Tiralongo wechselte 2010 von Team Lampre-N.G.C. zu Astana © getty

Der Giro-Sieger in spe holt den italienischen Ausreißer auf den letzten Kilometern noch ein, gibt dann aber nicht mehr Vollgas.

Macugnaga - Paolo Tiralongo vom Radrennteam Astana hat bei der 94. Auflage des Giro d'Italia nach einer Regenschlacht für den dritten italienischen Etappensieg in Folge gesorgt.

Der 33-Jährige hatte sich bei der Bergankunft in Macugnaga kanpp fünf Kilometer vor dem Ziel vom Peloton abgesetzt, wurde jedoch auf dem letzten Kilometer vom Gesamtführenden Alberto Contador gestellt.

Allerdings trat der Spanier im Zielsprint nicht mehr voll in die Pedale und überließ seinem ehemaligen Teamkollegen den Tagessieg auf der 19. Etappe.

Dem dreimaligen Tour-Sieger Contador, der seinen Vorsprung auf den Italiener Michele Scarponi (Lampre) auf 5:18 Minuten ausbauen konnte, ist der Gesamtsieg vor der letzten Bergetappe und dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag in Mailand kaum noch zu nehmen.

Nächster Stopp: Sestriere

Auf den vergangenen beiden Teilstücken der Rundfahrt hatten zuvor Eros Capecchi (Team Liquigas) und Diego Ulissi (Lampre-ISD) für italienische Siege sorgen können.

Auf der vorletzten Etappe des Klassikers geht es am Samstag über eine Distanz von 242 km von Verbania nach Sestriere (DATENCENTER: Giro d'Italia 2011).

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