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Thomas De Gendt fährt erst seit 2011 für das Team Vacansoleil © getty

Der Belgier setzt sich auf der 7. Etappe der Tour de Suisse gegen Schleck durch. Von Soler gibt es "gute Nachrichten".

Serfaus-Fiss-Ladis - Der Belgier Thomas De Gendt hat die letzte Bergetappe der 75. Tour de Suisse (täglich ab 17.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) gewonnen.

Auf dem siebten Teilstück von Vaduz/Liechtenstein nach Serfaus/Österreich hielt der 24-Jährige vom Team Vacansoleil am Schlussanstieg erfolgreich den Angriffen des Luxemburgers Andy Schleck (Leopard Trek) stand und holte sich den Tagessieg.

Dritter auf der längsten Etappe der diesjährigen Schweiz-Rundfahrt wurde nach 222,8 Kilometern der Spanier Jose Joaquin Rojas (Movistar).

Schleck "nur" Gesamt-Vierter

Das Goldene Trikot des Gesamtführenden verteidigte Damian Cunego erfolgreich.

Der Italiener vom Lampre-Rennstall kam mit 4:37 Minuten Rückstand zum Sieger ins Ziel und führte eine kleine Gruppe an, in der alle Anwärter auf den Gesamtsieg vertreten waren.

Cunego führt bei zwei ausstehenden Etappen vor einem niederländischen Rabobank-Duo.

Bauke Mollema hat 1:23, Steven Kruijswijk 1:36 Minuten Rückstand auf Cunego. Vierter ist der Luxemburger Frank Schleck (Leopard/1:41).

Die achte Etappe wird wieder in der Schweiz ausgefahren und führt am Samstag über 167,3 Kilometer von Tübach nach Schaffhausen (DATENCENTER: Tour de Suisse).

[kaltura id="0_csf3ixmb" class="full_size" title="De Gendt gewinnt 7 Etappe"]

"Gute Nachrichten" von Soler

Der nach seinem schweren Sturz auf der sechsten Etappe notoperierte Kolumbianer Juan Mauricio Soler befindet sich offenbar auf dem Weg der Besserung.

"Heute gibt es gute Nachrichten", sagte Movistar-Teamarzt Alfredo Zuniga am Freitag. "Das Hirnödem, das uns die größten Sorgen bereitete, hat sich leicht verbessert."

Der 28-jährige Movistar-Fahrer hatte am Donnerstag nach einem Zusammenstoß mit einem Zuschauer bei Kilometer 33 eine Schädelfraktur erlitten, die eine Blutung im Gehirn zur Folge hatte.

Soler war nach dem Unfall bewusstlos auf der Strecke liegen geblieben und zunächst per Helikopter auf die Intensivstation gebracht worden, wo er operiert und ins künstliche Koma versetzt wurde

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