Die neunte Etappe der Tour hat sage und schreibe acht Bergwertungen zu bieten und verspricht Ausreißern gute Erfolgsaussichten.

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Issoire - Das Leben als Radprofi hat seine Höhen und Tiefen. Auf der neunten Etappe der 98. Tour de France (ab 15.30 Uhr im LIVE-TICKER) wird dies besonders deutlich:

Gleich acht Bergwertungen hat das Peloton auf den 208 Kilometern von Issoire nach Saint-Flour zu bewältigen, darunter drei der zweiten Kategorie.

Die Beeindruckenste von ihnen ist der Pas de Peyrol, die höchste Passstraße des Zentralmassivs bei Kilometer 99,5. (423786DIASHOW: Die Etappen-Profile)

Auf den Vulkan

Mit im Schnitt über neun Prozent steile Abschnitte zieht sich die 7,7 Kilometer lange Asphaltzunge den Vulkan hinauf.

Nur rund 15 Kilometer später feiert der Col de Perthus, ebenfalls ein Anstieg der zweiten Kategorie, seine Premiere bei der Frankreich-Rundfahrt.

Die hügelige Strecke verspricht Ausreißern hohe Erfolgsaussichten. Fahrer, die im Gesamtklassement bereits mehrere Minuten zurückliegen, könnten den Sieg unter sich ausmachen.

Ruhiges Pflaster für Favoriten

Bei den Favoriten sind keine entscheidenden Zeitabstände zu erwarten, nach dem Col de Prat de Bouc bei Kilometer 154 warten keine großen Schwierigkeiten mehr.

Der Startort Issoire liegt im Zentrum einer Region, die aufgrund der mediteranen Architektur und der hiesigen Landschaft als "Toskana der Auvergne" bekannt ist.

Auf der Spitze der Abtei Saint Austremoine, einem Sakralbau aus dem zwölften Jahrhundert, bietet sich Besuchern der Blick über die Stadt und die umliegende Natur.

Drittes Mal für Saint-Flour

Saint-Flour, zum dritten Mal Etappenort bei der Tour de France, ist in zwei Bereiche unterteilt.

Der obere Teil der Stadt liegt auf dem 900 Meter hohem Plateau Planeze. Wem die Höhe nicht bekommt, der wohnt weiter unten im Andertal.

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