Auf der ersten schweren Bergetappe dürften sich die Favoriten einen erneuten Schlagabtausch liefern. Zwei Franzosen dürfen hoffen.

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Aigurande - "Auf ins Zentralmassiv!" Vor 60 Jahren schickte der damalige Organisationschef Jacques Goddet die Radfahrer der Tour de France erstmals in die Bergkette. (423786DIASHOW: Die Etappen-Profile)

Damals feierte das Mittelgebirge im Herzen Frankreichs seine Premiere beim größten Radrennen der Welt. Der Deutsche Rolf Wolfshohl holte 1968 im Zentralmassiv das Gelbe Trikot und behielt es zwei Tage.

Bei der 8. Etappe (ab 15.30 Uhr im LIVE-TICKER) in diesem Jahr führt die Strecke über 189 Kilometer von Aigurande nach Super-Besse Sancy.

Klassement wird sich klären

Die Sprinter und angeschlagenen Fahrer werden auf der achten Etappe am Samstag zwar vermutlich keine Probleme mit dem Zeitlimit bekommen, das Klassement wird sich nach dem Tagesabschnitt aber noch klarer als bislang strukturieren.

Rund 20 Kilometer vor dem Ziel stellt sich den Fahrern mit dem Col de la Croix der bisher schwerste Anstieg der diesjährigen Franrkeich-Rundfahrt in den Weg.

Erste Nadelstiche setzen

Die Favoriten auf den Sieg in Paris werden sich an dem über sechs Kilometer langen Anstieg der zweiten Kategorie genau beäugen. Vorstellbar, dass die Podiumskandidaten erste kleinere Attacken starten, um zu sehen, wie gut die Beine der Konkurrenten sind.

Den Tagessieg könnte erstmals eine Fluchtgruppe unter sich ausmachen. Vor allem die Franzosen hoffen auf den ersten Tageserfolg. Gute Aussichten haben etwa Thomas Voeckler (Europcar) oder David Moncoutie (Cofidis).

Vom "Ende des Wassers" ins Ski-Ressort

In Aigurande, dessen Name sich vom gälischen Wort "equoradna", zu deutsch "am Ende des Wassers", ableitet, entspringen die Flüsse Bouzanne und Vauvre.

Der Zielort Super-Besse, ist vor allem für sein Ski-Ressort bekannt. 45 Kilometer Piste laden im Winter zur Abfahrt auf den Hängen des Sancy-Massivs ein. In diesem Jahr feiert das Ressort seinen 50. Jahrestag.

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