Die 13. Etappe bietet den Fahrern Gelegenheit für ein Stoßgebet. Kletterer könnten sich am höchsten Gipfel entscheiden absetzen.

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Pau - Gute Beine oder einfach nur Schutz vor dem Besenwagen - für die Fahrer der 98. Tour de France gibt es vor der anstehenden Bergetappe auf das Plateau de Beille am Samstag einige Gründe für ein Stoßgebet gen Himmel. (423786DIASHOW: Die Etappen-Profile)

Lourdes, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Welt, bietet ihnen dafür die perfekte Gelegenheit. Hier endet am Freitag die 13. Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt.

Auf in den Pilgerort

In Lourdes soll 1858 die Jungfrau Maria erschienen sein, jedes Jahr machen sich deshalb rund sechs Millionen Pilger und Touristen auf den Weg dorthin.

In der kleinen Ortschaft in der malerischen Landschaft der Pyrenäen hat man sich mittlerweile auf den Besucherandrang eingestellt - mit Ausnahme von Paris hat keine französische Stadt mehr Hotels als Lourdes.

Attackieren am Col d'Aubisque

Der 152,5 Kilometer lange Kurs, der in Pau seinen Startpunkt hat, bietet mit dem Col d'Aubisque bei Kilometer 110 nur eine echte Schwierigkeit.

Diese hat es jedoch in sich: 16,4 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,1 Prozent sind zu bezwingen. Bergfeste Fahrer, die keine Aussichten auf den Gesamtsieg haben, könnten hier einen Angriff starten und den Tageserfolg feiern.

Kommt einer der Favoriten ins Straucheln, werden dessen Kontrahenten dies ausnutzen wollen und das Tempo sofort verschärfen.

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