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Der Luxemburger Kim Kirchen (r.) wird 2009 das Team Columbia anführen © getty

Das Nachfolgeteam von T-Mobile zählt nur noch fünf deutsche Fahrer. Erik Zabel wird Sprint-Berater. Arndt führt Frauen an.

Cala d'Or - Zeitfahr-Weltmeister Bert Grabsch und Tour-de-France-Etappensieger Marcus Burghardt führen die nur noch fünfköpfige deutsche Fraktion beim Radrennstall Columbia-Highroad an.

Das in Kalifornien beheimatete T-Mobile-Nachfolgeteam mit Europasitz im belgischen Deinze wurde am Wochenende in Cala d'Or auf Mallorca der Öffentlichkeit präsentiert.

Neben Grabsch und Burghardt komplettieren Andre Greipel, Tony Martin und Marcel Sieberg die deutsche Abteilung im 25-köpfigen Fahrerfeld, das der Luxemburger Kim Kirchen und Englands Sprintstar Mark Cavendish anführen.

"Wir sind ein Team"

Bei der Präsentation nicht vor Ort war der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister Michael Rogers, der am Sonntag bei den australischen Straßenmeisterschaften in Buniyong den zweiten Platz hinter seinem Landsmann Peter McDonald belegte.

"Ob wir gewinnen oder verlieren, wir sind ein Team. Ich bin nicht nur auf Erfolge stolz, sondern auch darauf, wie wir sie erringen. Alle Siege sind die Folge kollektiver Anstrengungen", sagte Rennstallchef Bob Stapleton, der auch in der kommenden Saison als Teammanager den früheren Telekom-Star Rolf Aldag an seiner Seite hat.

Zudem konnte der einstige Seriensieger Erik Zabel als Sprint-Berater verpflichtet werden.

Erfolgreichstes Saisonteam

Insgesamt umfasst der Profi-Kader 25 Männer und elf Frauen aus 18 Nationen. Im Vorjahr hatten beide Teams zusammen 153 (85/68) Siege erzielt und damit das erfolgreichste Saisonteam gestellt. Zum deutschen Konkurrenten Milram sind Linus Gerdemann und Gerald Ciolek abgewandert. Auch Englands Bahn-Olympiasieger Bradley Wiggins wechselte.

Das Frauenteam führt Ex-Weltmeisterin Judith Arndt aus Leipzig an. Zudem vertreten Luise Keller ud Sprint-Ass Ina-Yoko Teutenberg die deutschen Farben. -

Die Columbia-Aufgebote:

Männer:

Michael Albasini (Schweiz), Michael Barry (Kanada), Edvald Boasson Hagen (Norwegen), Marcus Burghardt (Steinmaur), Mark Cavendish (England), Gert Dockx (Belgien), Bernhard Eisel (Österreich), Bert Grabsch (Wittenberg/Kreuzlingen-CH), Andre Greipel (Hürth), Adam Hansen (Australien), Greg Henderson (Neuseeland), George Hincapie (USA), Kim Kirchen (Luxemburg), Craig Lewis (USA), Thomas Lövkvist (Schweden), Tony Martin (Freiburg), Maxime Monfort (Belgien), Marco Pinotti (Italien), Morris Possoni (Italien), Frantisek Rabon (Tschechien), Mark Renshaw (Australien), Vicente Reynes (Spanien), Michael Rogers (Australien), Marcel Sieberg (Castrop-Rauxel), Kanstanzin Sijuzu (Weißrussland)

Frauen: Mara Abbott (USA), Kim Anderson (USA), Judith Arndt (Leipzig), Kate Bates (Australien), Chantal Beltmann (Niederlande), Emilia Fahlin (Schweden), Luise Keller (Cottbus), Ina-Yoko Teutenberg (Mettmann), Ellen Van Dijk (Niederlande), Linda Melanie Villumsen (Dänemark), Alex Wrubleski (Kanada)

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