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Jörg Jaksche gewann 2002 mit ONCE die Teamwertung der Tour de France © getty

Jörg Jaksches Dumping-Engegement für Cinelli ist hinfällig. Dem Comeback von Landis steht trotz eines Crashs nichts im Wege.

Rom - Das Comeback von Kronzeuge Jörg Jaksche ist erst einmal geplatzt.

Der drittklassige italienische Cinelli-Rennstall, für den der geständige Dopingsünder für das symbolische Gehalt von einem Euro fahren wollte, hat vom Radsport-Weltverband (UCI) keine Lizenz erhalten. (Neues Team für Jaksche?)

Neben Jaksche steht damit auch der frühere belgische Spitzenfahrer Frank Vandenbroucke ohne Team da.

Kurze Sperre abgelaufen

Jaksche war einst in den Skandal um Dopingarzt Eufemiano Fuentes verwickelt. Nach einem Intermezzo beim Tinkoff-Team hatte der siebenmalige Tour-Teilnehmer ein spektakuläres Doping-Geständnis im Spiegel abgelegt.

Mittels der Kronzeugen-Regelung war der Franke, der noch in diesem Monat sein Renn-Comeback starten wollte, deshalb nur für ein Jahr gesperrt worden.

Landis' Sturzverletzungen nicht so schlimm

Dem Comeback von Dopingsünder Floyd Landis steht dagegen nichts im Weg.

Die Sturzverletzungen des 33-Jährigen, dem 2006 der Tour-de-France-Sieg nach einer positiven Probe aberkannt worden war, haben sich als weniger schlimm herausgestellt, sodass der Amerikaner wie geplant am Samstag bei der Kalifornien-Rundfahrt an den Start gehen kann. (DATENCENTER: Radsport-Ergebnisse)

Landis, der für das zweitklassige OUCH-Team fährt, hat demnach bei seinem Trainingscrash am Donnerstag einige Blutergüsse erlitten. Seine operierte Hüfte ist nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.

Vergeblich prozessiert

Landis' Dopingsperre war am 29. Januar dieses Jahres abgelaufen. Der 33-Jährige war bei seinem Tour-Etappensieg am 20. Juli 2006 positiv auf Testosteron getestet worden, daraufhin wurde ihm der Gesamtsieg aberkannt.

Landis hatte anschließend bis zum Sportgerichtshof CAS vergeblich gegen die Sperre angekämpft und viel Geld für Anwälte und Prozesskosten ausgegeben.

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