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Der Ire Pat McQuaid gewann in seiner aktiven Zeit 1975 und 1976 die Irland-Rundfahrt © getty

Der Präsident der UCI kündigt das Sperren von Fahrern ohne positiven Dopingbefund an. Der Biologische Pass macht es möglich.

Clovis - Der Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, Pat McQuaid, hat ein Jahr ohne große Doping-Skandale angekündigt.

"Es wird ein gutes Jahr für den Radsport ohne große Skandale mit prominenten Fahrern", sagte der Ire.

Die positiven Tests auf den Epo-Nachfolger Cera seien eine wundervolle Nachricht an die Sportwelt gewesen.

McQuaid: "Man kann niemandem glauben, der sagt, ein Mittel ist nicht nachweisbar."

Sperren ohne Test

McQuaid bekräftigte, dass es demnächst Sperren aufgrund des zu Saisonbeginn 2008 eingeführten Biologischen Passes geben werde. "Es ist eine Frage von Tagen oder Wochen. Ich weiß, dass ich das auch schon im Dezember und Januar gesagt habe, aber es ist eben ein schwieriger Prozess", meinte der Radsport-Boss.

Man wolle zu mehr als 99,99 Prozent sicher sein, immerhin würde man jemanden ohne positiven Test sperren. (DATENCENTER: Radsport-Ergebnisse)

Der Funktionär will wie im vergangenen Jahr auch bei der Tour de France 2009 mit der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) zusammenarbeiten. "Die Kontrollen werden unter der Führung der UCI durchgeführt, aber wir werden mit der AFLD arbeiten. Momentan versuchen wir, uns zu einigen", sagte McQuaid.

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