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In diesem Jahr hatte die ASO die Zusammenarbeit mit der UCI eingestellt © getty

Der Radsport-Weltverband UCI und die Tour-Organisation ASO wollen offenbar ihren jahrelangen Streit beilegen.

Peking - Der Radsport-Weltverband UCI und die Tour-Organisation ASO wollen offenbar ihren jahrelangen Streit beilegen.

Auf einem Gipfeltreffen in Peking im Beisein von Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), haben UCI-Präsident Pat McQuaid und ASO-Eigner Marie-Odile Amaury Eckpunkte für eine zukünftige gemeinsame Zusammenarbeit erarbeitet.

Demnach soll der momentane Rennkalender mit den ProTour-Rennen in Einklang mit den unter anderem von der ASO veranstalten Radsport-Highlights wie die Tour de France, Lüttich-Bastogne-Lüttich oder Paris-Roubaix gebracht werden.

Neues Ranking

Die Ergebnisse all dieser Rennen sollen dann in ein neues Ranking einfließen, aus dem die besten 17 Mannschaften automatisch die Tour-Starterlaubnis erhalten.

Diese Regelung soll ab 2011 gelten, da die Top-Teams bereits mit der ASO Verträge über die nächsten zwei Jahre abgeschlossen haben. Die Vereinbarung soll nun noch mit den Giro- und Vuelta-Veranstaltern abgesprochen werden.

Zusammenarbeit eingestellt

In diesem Jahr hatte die ASO die Zusammenarbeit mit der UCI eingestellt und die Tour de France sowie weitere Rennen unter dem Dach des französischen Radsport-Verbandes durchgeführt.

Ein Grund für den Streit war, dass die Tour-Organisation den 20 ProTour-Teams nicht automatische eine Wildcard ausstellen wollte.

Doping-vorbelastete Rennställe wie das Astana-Team wurden nicht eingeladen. Auch die Dopingkontrollen wurden von der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) durchgeführt.

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