vergrößern verkleinern
Maxim Belkow wurde 2007 U-23-Europameister im Einzelzeitfahren © imago

Auf der neunten Giro-Etappe zahlt sich Maxim Belkows angriffslustige Fahrweise aus. Wiggins hat Probleme auf der Abfahrt.

Florenz - Der russische Radprofi Maxim Belkow hat sich dank einer angriffslustigen Fahrweise den Sieg auf der neunten Etappe des 96. Giro d'Italia gesichert.

Auf den verregneten 170 km von Sansepolcro nach Florenz siegte der Katjuscha-Profi als Solist, nachdem er sich aus einer Ausreißergruppe abgesetzt hatte.

Der mitfavorisierte britische Tour-Sieger Bradley Wiggins (Sky), der am Samstag als Zweiter des Einzelzeitfahrens etwas Boden auf die Spitze gutgemacht hatte, zeigte abermals Schwächen in der Abfahrt.

Team hilft Wiggins

Auf dem Weg von der Spitze des Vallombrosa, einem Anstieg der ersten Kategorie nach rund 100 km, verlor Wiggins den Anschluss an das Feld.

Bereits auf der siebten Etappe nach Pescara am Freitag war "Wiggo" auf nasser Strecke zu Fall gekommen. Dank der Unterstützung seines Teams fand der 33-Jährige aber schnell den Anschluss an das Peloton.

Nibali vor Evans

Gesamtführender ist weiter Vincenzo Nibali (Astana). Der Italiener führt mit 29 Sekunden vor dem australischen Ex-Tour-Champion Cadel Evans (BMC) und dem Niederländer Robert Gesink (Blanco/1:15 Minuten zurück). Wiggins (1:16) ist Vierter.

Am Montag steht der erste von zwei Ruhetagen beim diesjährigen Giro auf dem Programm (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Am Dienstag folgt die erste Hochgebirgsetappe über 167 km von Cordenons nach Altopiano del Montasio.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel