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Philippe Gilbert wurde 2012 in Valkenburg Straßen-Weltmeister © imago

Der Belgier holt sich auf der 12. Etappe der Vuelta im Massenspurt einen Tagessieg. Nibali verteidigt sein Leaderrikot mühelos.

Tarragona - Philippe Gilbert hat den "Fluch des Regenbogentrikots" besiegt und seinen ersten großen Erfolg als Weltmeister gefeiert.

Der Belgier gewann in Tarragona die zwölfte Etappe der Vuelta a Espana im Sprint knapp vor Edvald Boasson Hagen (Norwegen/Sky). Für den BMC-Profi war es der erste Sieg nach fast einem Jahr.

Im Gesamtklassement verteidigte der Italiener Vincenzo Nibali (Astana) das Rote Trikot des Führenden.

Gilbert erleichtert

Gilbert schloss auf den letzten Metern eine große Lücke zu Boasson Hagen und gewann nach 164,2 Kilometern mit einer Radlänge Vorsprung.

"Endlich hat es geklappt. Das ist ein besonderer Tag, auch weil meine Familie heute hier war", sagte der 31-Jährige.

Giro-Sieger Nibali liegt nun 31 Sekunden vor dem Iren Nicolas Roche (Saxo) sowie 46 Sekunden vor dem Spanier Alejandro Valverde (Movistar). Bester Deutscher in der Gesamtwertung bleibt Dominik Nerz (Wangen/Allgäu) vom Team BMC Racing auf Platz 17 (8:02 Minuten zurück).

Trio wird gestellt

Kurz nach dem Start hatten sich Romain Zingle (Belgien/Cofidis), Cedric Pineau (Frankreich/FDJ) und Fabricio Ferrari (Uruguay/Caja Rural) vom Feld abgesetzt.

Das Ausreißer-Trio fuhr einen Maximal-Vorsprung von 6:40 Minuten heraus, wurde 18 Kilometer vor dem Ziel aber vom Feld gestellt.

Die 13. Etappe der Vuelta führt am Freitag über 169 Kilometer von Valls nach Castelldefels. Die Entscheidung über den Gesamtsieg der 68. Spanien-Rundfahrt fällt auf den drei Bergetappen in den Pyrenäen.

Am Samstag steht die erste große Prüfung von Baga nach Collada de la Gallina auf dem Programm. Die Vuelta endet am 15. September traditionell in Madrid.

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