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Tony Martin wechselte 2008 vom Thüringer Energie Team zu den Profis von Columbia © imago

Der Cottbuser vom Team Columbia holt auf der fünften Etappe von Paris-Nizza alle Bergpreise und schlüpft ins Klettertrikot.

Vallon-Pont-d'Arc - Zeitfahrspezialist Tony Martin vom T-Mobile-Nachfolgeteam Columbia hat auf der ersten Bergetappe der Rad-Fernfahrt Paris-Nizza seine Kletter-Qualitäten unter Beweis gestellt und das gepunktete Bergtrikot erobert.

Der Cottbuser gewann an der Spitze eines Ausreißertrios alle sieben Bergpreise zwischen Annonay und dem Ziel in Vallon-Pont-d'Arc, darunter auch die erste Bergwertung der ersten Kategorie am Col de Benas. (4. Etappe: Voigt Fünfter bei Vandevelde-Sieg)

"Tony hat mich heute überrascht, weil er gestern doch sehr müde war. Aber heute war er beeindruckend stark. Er ist kein Richard Virenque, aber schon als Amateur hat er gezeigt, dass er gut klettern kann", sagte Columbia-Teamleiter Brian Holm.

Doppelsieg für Frankreich

Zum Tagessieg im Sprintfinale der drei Flüchtlinge reichte es für den früheren deutschen Bahnmeister allerdings nicht.

Die mit 204 km längste der acht Etappen entschied der Franzose Jeremy Roy vor seinem Landsmann Thomas Voeckler für sich. Martin wurde mit vier Sekunden Rückstand Dritter, nachdem sich das Trio bereits 13 km nach dem Start vom Peloton abgesetzt hatte. (Alle Radsport-News)

Auch Hauptfeld-Sprint geht nach Cottbus

Den Spurt des Hauptfeldes entschied der Cottbuser Heinrich Haussler vom Schweizer Cervelo-Team mit 2:32 Minuten Rückstand auf Roy für sich.

Am Freitag steht die Königs-Etappe auf dem Programm. Die sechste Etappe beginnt in Saint-Paul-Trois-Chateau und endet nach 182,5 km mit der Bergankunft am "erstklassigen" 1600-m-Bergankunft in La Montagne de Lure.

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