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Andreas Klöden fährt seit 2007 für das Astana-Team © imago

Der Deutsche gewinnt das Zeitfahren und steht vor seinem zweiten Gesamtsieg bei dem Klassiker. Ein Spanier gewinnt Paris-Nizza.

München - Radprofi Andreas Klöden vom kasachischen Astana-Team hat das Einzelzeitfahren der Radrundfahrt Tirreno-Adriatico gewonnen und sich damit auch an die Spitze der Gesamtwertung gesetzt (DATENCENTER: Ergebnisse und Klassement).

Der Cottbuser siegte auf dem 30 km langen Teilstück zwischen Loreto und Macerata mit 20 Sekunden Vorsprung vor dem Belgier Stijn Devolder (Quick-Step) und dem Schweden Thomas Lövkvist (Team High Road) und führt nach seinem ersten Saisonsieg vor den abschließenden beiden Etappen das Gesamtklassement mit sechs Sekunden vor Lövkvist an.

Klöden hatte bereits im Jahr 2007 die Rundfahrt für sich entschieden.

Linus Gerdemann (Münster) vom Team Milram landete im Einzelzeitfahren auf dem neunten Platz und liegt nun in der Gesamtwertung als zweitbester Deutscher auf Rang sieben.

Sanchez siegt in Nizza

Der spanische Radprofi Luis Leon Sanchez hat bei der 67. Auflage zum ersten Mal die Traditionsfernfahrt Paris-Nizza gewonnen (DATENCENTER: Ergebnisse und Klassement).

Der 25 Jahre alte Fahrer vom Team Caisse d'Epargne kam auf der 119 km langen Schlussetappe mit Start und Ziel in Nizza mit 18 Sekunden Rückstand ins Ziel und behauptete damit seine Führung im Gesamtklassement vor Fränk Schleck (Saxo Bank/1:00 Minute zurück) aus Luxemburg und dem Franzosen Sylvain Chavanel (Quick Step/1:09).

Colom im Fotofinish

Den Tagessieg sicherte sich Sanchez' Landsmann Antonio Colom (Katusha) nach einem Fotofinish gegen den früheren Toursieger Alberto Contador (Astana) (Contador bricht überraschend ein), der am Ende mit 1:24 Minuten Rückstand den vierten Rang in der Gesamtwertung belegte und seinen zweiten Sieg nach 2007 verpasste.

Als bester deutscher Fahrer beendete der Berliner Jens Voigt (Saxo Bank), der mit dem Hauptfeld ins Ziel rollte, den Klassiker auf dem sechsten Platz (1:59).

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