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Armstrong kämpft seit 2004 in der Livestrong-Kampagne um Aufmerksamkeit für Krebs © getty

"Tourminator" Lance Armstrong interpretiert die verordnete Ruhe auf seine Weise und absolviert eine Einheit auf dem Hometrainer.

Austin - Dem am vergangenen Montag schwer gestürzten Lance Armstrong (Armstrong am Boden: "Es schmerzt wie die Hölle") geht die Rückkehr auf die Piste offensichtlich nicht schnell genug.

Nur drei Tage nach einer komplizierten Schlüsselbein-Operation ("Die Teile werden zusammengepuzzelt") hat der siebenmalige Tour-de-France-Sieger wieder mit leichtem Training begonnen.

In seinem Haus in Austin hält sich der Texaner auf dem Hometrainer fit. Dabei hatten die Ärzte dem "Tourminator" zumindest für eine Woche absolute Ruhe verordnet.

Botschaft via Internet

"Ich bin eine halbe Stunde auf dem Rad gefahren", teilte Armstrong im Internet mit.

Für den Astana-Kapitän ist die Situation "eine völlig neue Erfahrung. In den letzten 20 Jahren bin ich von schweren Verletzungen verschont geblieben."

Armstrong war bei einem Massensturz auf der ersten Etappe der Kastilien-Rundfahrt zu Fall gekommen, dabei war sein Schlüsselbein in mehrere Teile zerbrochen.

Giro weiter auf der Agenda

Bis zur völligen Genesung erwarten die Ärzte einen Zeitraum von sechs bis zwölf Wochen. (Düsteres Bulletin: Armstrong droht Quartals-Aus)

Armstrongs Ziel ist die Teilnahme bei dem am 9. Mai beginnenden Giro d'Italia, den er noch nie gefahren ist. (DATENCENTER: Alle Rennen, alle Ergebnisse)

Als Saisonhöhepunkt beim Comeback dreieinhalb Jahre nach seinem Rücktritt hat der Straßenweltmeister von 1993 die Tour de France im Visier.

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